6 Dinge, die du bei der Bett-Geh-Routine vermeiden solltest

Die Bett-Geh-Zeit mit Kindern kann manchmal eine Herausforderung sein. Das Zu-Bett-Gehen wird beeinflusst vom Charakter und dem Schlafbedürfnis des Kindes, aber auch vom Verhalten der Eltern. Zusätzlich gibt es dann noch unterschiedliche Phasen in der Entwicklung des Kindes, die das Zu-Bett-Gehen noch weiter erschweren können z.B. Zahnen, Entwicklungssprünge, Angst-vor-Monster-Phase, Krankheit… Vieles können Eltern nicht beeinflussen und man muss einfach das Beste daraus machen. Jedoch kann man sicherstellen, dass man dem Kind das Zu-Bett-Gehen nicht noch schwerer macht, indem man Dinge tut, die man meiner Erfahrung nach vielleicht besser lassen sollte. (Hinweis: Jedes Kind ist einzigartig, manches Kind wird von etwas beeinflusst, was ein anderes Kind überhaupt nicht stört!) Hier kommt jetzt die Auflistung von 6 Dingen, die sich meiner Erfahrung nach negativ auf die Bett-Geh-Routine auswirken können:

  • selbst hektisch, gestresst oder schlecht gelaunt sein dies macht es dem Kind schwerer, selbst zur Ruhe zu kommen und sich auf das Bett-Gehen einzustellen
  • Süßigkeiten vor der Schlafenszeit essen lassen ich habe bemerkt, dass es Kinder gibt, die daraufhin einen Zuckerschub haben und somit einen großen Bewegungsdrang entwickeln, was für das Bett-Geh-Ritual kontraproduktiv ist
  • die Bett-Geh-Routine ständig zu wechseln oder zu variieren Routine hilft dem Kind, sich auf das Kommende vorzubereiten und einzustellen
  • actionreiche Spiele spielen (fangen spielen, Monster spielen, erschrecken…) manche Kinder sind davon so aufgeregt, dass sie länger brauchen, um wieder zur Ruhe zu kommen
  • ich persönlich bleibe nicht bei den Kindern am Bett bis sie einschlafen (auch nicht bei meiner Tochter und die hat mein Durchhaltevermögen 3 Monate lang getestet 🙂 ) Meiner Erfahrung nach dauert das Einschlafen länger, je älter das Kind wird. Das Baby ist innerhalb von Minuten im Tiefschlaf, bei einer 2jährigen kann das schon mal eine Stunde dauern. Weil ich die Geduld dazu nicht hätte, habe ich es nie angefangen, am Bett zu bleiben, bis das Kind schläft – auch nicht, wenn es 3 Monate echt einfacher gewesen wäre, das zu tun. Heute jedoch bin ich froh, dass ich in diesem Fall konsequent geblieben bin. Nähere Erläuterung zu diesem Punkt: unter dem Artikel im Kommentar!
  • wenn die Bett-Geh-Routine vorbei ist, versuche ich es zu vermeiden noch viel mit dem Kind zu sprechen, auch wenn es versucht, ein Gespräch anzufangen. (Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wenn das Kind etwas sehr beschäftigt) Anstatt ein Gespräch zu führen, versuche ich darauf hinzuweisen, dass es jetzt Schlafenszeit ist und wir morgen beim Frühstücken wieder Zeit zusammen haben. Es gibt auch Bitten vom Kind, denen man gerne nachkommt, wie Rücken streicheln, nochmal Bett aufschütteln…man sollte sich nur bewusst sein, dass dies plötzlich vom Kind als Teil der Bett-Geh-Routine eingefordert werden kann. So ging es mir mit Rücken streicheln. Einmal gemacht – muss immer gemacht werden. Also vielleicht erst überlegen, ob ich dieser Bitte jeden Abend nachkommen möchte 🙂

Fazit: Die Bett-Geh-Routine ist ein sehr individueller Prozess zwischen Eltern und Kind und beide müssen schauen, was für sie passt und funktioniert und was für ihr Kind das Zu-Bett-Gehen erschwert. Für Einige könnten die Tipps hilfreich sein, andere brauchen vielleicht ganz etwas anderes.

 

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