Ein einfacher Weg, sein Kind zu beschäftigen: Die Bastelkiste

Als Erzieherin, als Nanny und jetzt auch als Mutter habe ich eine Bastelkiste bzw. Bastelschublade eingeführt. Diese ist für die Kinder frei zugänglich und kann von ihnen nach Lust und Laune benützt werden. Ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Ein Kind hat plötzlich die Idee, dass es etwas malen oder basteln möchte und braucht nicht lange zu warten, bis ihm die Materialien dazu gebracht werden. Es kann sich einfach an der Bastelkiste bedienen und es kann losgehen. Was man für eine Bastelkiste benötigt und welche Vorteile diese hat, davon handelt dieser Artikel.

Inhalt einer Bastelkiste: (Beispiele, kann natürlich variiert werden)

  • Verschiedene altersgerechte Stifte
  • Bastelunterlage
  • Kinderschere
  • Klebestift
  • Aus Papierresten, Papierschnipsel reißen, zum Aufkleben geeignet
  • Papierreste
  • Unterschiedlich großes Papier
  • Alte Tapetenrollen
  • Leere Toilettenpapierrollen bzw. Küchenrollen
  • Kleine Schuhkartons
  • Krepppapier
  • Aufkleber
  • Federn
  • Papierblock
  • Alte Notizbücher
  • Korken

Der Vorteil einer Bastelkiste:

  • Ich muss das Bastelzeug nicht immer her- und wegräumen
  • Mein Kind kann sich selbständig damit beschäftigen
  • Eine sichtbare Bastelkiste motiviert zum Kreativ sein
  • Es stehen unterschiedlichste Materialien zur Verfügung, erleichtert es dem Kind, sich ganz kreativ auszudrücken
  • Umgang mit Kleber, Schere und Stiften wird geübt. (zu Beginn empfiehlt sich bei Kleinkindern dabei zu sitzen und den Umgang damit zu erklären, bzw. zu beobachten, dass Kleber, Schere und Stifte nur für das Papier und die Materialien gedacht sind, nicht für Möbel und Co)
  • Wenn ich gerade keine Zeit habe, mich mit meinem Kind zu beschäftigen, reicht oft nur ein Hinweis, ob es nicht malen oder basteln möchte und die nächsten 15 Minuten sind gerettet.
  • Gibt dem Kind die Möglichkeit eigene Mal- und Bastelideen zu entwickeln und umzusetzen. Zustätzlich zu den Mal- und Bastelangebote, die ich zusammen mit meinem Kind mache.

Die Erweiterung der Bastelkiste:

Eine gute Möglichkeit ist es, einen Kindertisch als Basteltisch umzugestalten. Einfach eine Wachstischdecke auf den Tisch legen. In eine Box oder Stiftehalter die Stifte, die Schere und den Kleber geben. Die Bastelkiste daneben oder darunter stellen. Dadurch haben die Kinder einen räumlich festen Platz, an dem die Bastelsachen benutzt werden dürfen. Wenn ich es dann auch so einführe und anfänglich dabei bin, dass nur auf der Unterlage gemalt, geschnitten und geklebt wird, dann ist auch das „Chaosgebiet“ eingeschränkt. Selbst 2jährige können sich daran schon halten. (Es empfiehlt sich trotzdem immer mal wieder einen Blick auf das Kind zu werfen…)

Fazit:

Es ist erstaunlich was Kinder gestalten, wenn sie sich selbständig damit beschäftigen können ohne eine Vorgabe. Manchmal kommen richtige Kunstwerke raus. Ein anderes Mal ist es einfach eine Zeit, in der das Kind zur Ruhe kommt und sich alleine beschäftigt.  In beiden Fällen haben sich die Kinder kreativ ausgedrückt und Ideen selbständig umgesetzt und ihre Fingerfertigkeit geübt.

 

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