25. Februar 2017

Interviewreihe: Tipps für Eltern von Coaches Nr.6

Vor ein paar Monaten habe ich nach Coaches gesucht, die mit Eltern arbeiten, um deren Alltag zu verbessert, neu zu organisieren, freudiger zu gestalten oder ihnen bei einem Neuanfang zu helfen.

Die Idee war, über meinen eigenen Tellerrand hinauszuschauen und eine Interviewreihe ins Leben zu rufen, in der jeder Coach die gleichen Fragen bekommt und dir zusätzlich ein paar Tipps aus der Praxis als Coach verrät, die du selbst sofort und selbständig anwenden kannst.

Das ist nun das 6. Interview:

1. Stelle dich, deine Webseite und deine Arbeit kurz vor

Ich bin Manuela Csikor von Herzcoaching und ich befreie Herzen von Mauern und Fesseln aus alten Emotionen und einschränkenden Überzeugungen. In meinem Herzcoaching geben wir Deinem Herzen die Flügel zurück. Wir arbeiten auf energetisch-emotionaler Ebene - in kraftvollen, transformierenden Sitzungen live in meiner Praxis, oder 1:1 über skype.

Für Dich halte ich den Raum, damit Du tief tauchen kannst und Dich (wieder) mit Deinem Herzen verbinden kannst. Gemeinsam bringen wir Dein inneres Leuchten zum Strahlen und Du kommst in Deine Mitte und in Deine Kraft. Bei mir kannst Du Vergangenes, Belastendes loslassen und neue Energie für DEINEN Herzensweg finden.

Auf meiner Webseite schreibe ich auch regelmäßig über Loslassen, Meridianklopfen, und alles, was mit Deinem Herzen zu tun hat.​

2. Auf KLEIN WIRD GROSS geht es um einen entspannten und freudigen Alltag mit Kind. Wie hilfst du Eltern, die erschöpft, gestresst, gereizt und genervt von ihrem Alltag mit Kind, Haushalt und Jobs sind? Was ist deine inspirierendste Methode, um wieder mehr Freude im Alltag zu verspüren?

Ganz klar, ich helfe ihnen, wieder in ihre Mitte zu kommen, ihr Herz zu öffnen und all die wunderbaren Seiten mit neuen Augen wahrzunehmen, die ja auch da sind, die wir nur oft mal übersehen, wenn wir uns vom Alltagswahnsinn mitreißen lassen. Eine meiner Lieblingsmethoden ist diese kleine Meditation, die Du immer machen kannst, wenn's grad besonders wild ist 😉

Dein Praxistipp, den du sofort und selbständig umsetzen kannst:

Schließe Deine Augen, lege Deine Hände auf Dein Herz und nimm drei ruhige Atemzüge. Atme dann durch Dein Herz ein und wieder aus (das klappt schon, mach einfach und denk nicht lang drüber nach). Auch wieder dreimal. Dann hol Dir ein Erlebnis her, bei dem Du nicht anders kannst, als dass sich Dein Herz öffnet. Vielleicht denkst Du daran, wie Du Dein Kind, dieses Wunder der Natur zum ersten Mal in Deinen Armen gehalten hast. Oder wie es aussieht, wenn es eingeschlummert ist. Oder wie es Dich mit strahlenden Augen anschaut, und "Mama, ich hab Dich lieb" sagt...Du hast bestimmt ganz viele solcher Erlebnisse. Fühle es.

Du wirst spüren, wie es in Deinem Herzraum wärmer wird und dieses ganz besondere Gefühl sich da ausbreitet.

Und jetzt mach es intensiver. Mach es dreimal so stark, dieses schöne Gefühl.

Stell Dir vor, wie sich Dein Herz öffnet und entscheide Dich, es jetzt wieder offen zu halten.

Lass Liebe aus Dir heraus strömen. Ohne Erwartung. Einfach um des Gebens willen.

Dann kannst Du mit Deinem Alltag weitermachen, wenn Du willst.








3. KLEIN WIRD GROSS Leser/innen berichten mir oft, wie sie sich in Stresssituationen überfordert fühlen und in alte Verhaltensmuster wie Schimpfen oder Drohen zurückfallen. Wie würdest du diese Eltern dabei unterstützen, ihr Verhaltensmuster zu verändern?

Zunächst einmal: Sei sanft mit Dir selbst. Du musst nicht immer alles perfekt machen. Du gibst Dein Bestes. Das machen wir alle als Eltern.


Wichtig ist, gut für SICH SELBST zu sorgen. Darauf zu achten, dass die eigenen Kraftreserven nicht überstrapaziert werden und dass Du so oft wie möglich in Deine Mitte zurückkehrst, wenn Du Dich mal wieder hast rausschubsen lassen vom Leben.


Bevor Du also das nächste Mal ausrastest, lege Deine Hände auf Dein Herz und mach die kleine Meditation zum Herzöffnen. (1. Praxistipp)

4. Schuldgefühle, hohe Erwartungen an sich selbst, Perfektionismus lasten schwer auf den Schultern mancher Eltern. Was ist dein bester Tipp, diese Gefühle/Einstellungen hinter sich zu lassen?

Sei sanft mit Dir selbst. Ja, ich wiederhole mich. 🙂

Dein Praxistipp, den du sofort und selbständig umsetzen kannst:


Nimm Dir doch mal die Zeit und schreibe alle Erwartungen auf, die Du zur Zeit glaubst, erfüllen zu müssen.

  • Erwartungen, die Du an Dich selbst hast
  • Erwartungen, die Du an andere hast und darum in einem Wartemodus bist
  • Erwartungen von anderen, die Du VERMUTEST, erfüllen zu müssen

Und dann streiche großzügig.

5. Wie würdest du Eltern helfen, die gelassener werden möchten und sich wieder auf das Schöne im Alltag mit Kind konzentrieren wollen, um ihr Hamsterrad aus Ungeduld, Gereiztheit, Nörgeln, Genervt sein zu durchbrechen?

Achtsam sein. Und hinterfragen. Mal den Autopilot ausschalten und beim Kind abschauen, wie das nochmal geht, die Sache mit dem im Hier und Jetzt sein. Du kannst Dich entscheiden, ob Du in der Masse mithastest und überall dabei sein musst. Wirklich. Es ist Deine Entscheidung.


Klar sind wir es gewohnt, überall heißt es höher, schneller, weiter. Aber wer sagt denn, dass DU da auch mitmachen musst?


Da rutschen wir als Eltern schnell in den "wir-müssen-eben-alle-funktionieren"-Modus rein und schon wird alles stressig, wenn das Kind NICHT mitfunktioniert. Öffne Dein Herz und lausche, was WIRKLICH wichtig ist im Leben...

6. Was ist dein bester Tipp wie Eltern wieder Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen aufnehmen können, wenn sie diese im Laufe der Jahre immer hintenan gestellt haben. Und auch wie sie für deren Erfüllung einstehen können.

Damit Dir das gelingt, musst Du Dich selbst für so wichtig nehmen, dass Du ZUERST auf Dich schaust und selber gut mit Dir umgehst. Gehörst Du zu denen, die immer erst für alle anderen da sind? Für die am Ende der Kraft kein Tag mehr für sich selbst übrig ist? Die immer die Verantwortung und die Last der ganzen Welt auf den Schultern haben?


Erwischt? Für DICH habe ich mein Buch Herzenszeit geschrieben - Herzenszeit - Nimm Dir Zeit für Dich und Deine Träume.


Das ist nicht nur ein Buch zum Lesen, sondern ein Kalender mit Wochenplan und wöchentlichen Coaching-Tipps, die Dich motivieren, die Dir beim Loslassen und beim auf-sich-selbst-achten helfen.

Hier kannst Du Dir den Wochenplan inkl. Reflektionsteil kostenlos herunterladen und direkt loslegen mit dem "Auf mich selber achten"

7. Welchen Tipp kannst du Eltern geben, wenn sie mit Familie, Haushalt und (Vollzeit)Job überlastet sind und deshalb wenig Freude im Alltag mit Kind haben. Wie kann eine (berufliche) Veränderung möglich werden?

Wenn Du nicht ganz allein auf der Welt bist, dann: Lass.Dir.Helfen. Und klar, das ist vielleicht gar nicht so leicht. Vielleicht hast Du gelernt, dass es besser ist, wenn Du es selber machst. Vielleicht willst Du niemandem zur Last fallen. Vielleicht kann es auch niemand so gut wie Du.


Aber vielleicht kannst Du ja doch die Kinder und den Partner miteinbeziehen, Aufgaben zu übernehmen. Bevor Dir sonst womöglich Dein Körper noch eine Zwangspause verschafft und Du im Krankenhaus genügend Zeit zum Nachdenken und Umstrukturieren bekommst...




Dein Praxistipp, den du sofort und selbständig umsetzen kannst:


Es lohnt sich immer mal wieder, das aktuelle Tun anzuschauen und zu hinterfragen, ob Du so genug Platz für Dich und Deinen Herzensweg hast. Ob die Richtung noch stimmt. Wenn nicht, warum solltest Du hier nichts korrigieren und neuausrichten dürfen?

Eben! Es ist ja DEIN Leben.

8. Was wolltest du schon immer einmal zu Eltern sagen, um das Beste in ihnen ins Rampenlicht zu stellen, in ihr Bewusstsein zu holen?

Du bist WUNDER-voll. Du bist WERT-voll. Lass Dein Licht leuchten bis ans Ende des Universums.

Öffne Dein Herz und halte es offen. Egal, welche Herausforderungen Dein Leben für Dich parat hat.

Du bist hier, um zu lernen und zu lieben. Genieße die Fahrt.

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