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Ja, ich will meinen Alltag verbessern

April 19, 2016

„Jetzt streiten die beiden schon wieder“ schießt es mir durch den Kopf, als ich das Geschrei aus dem Kinderzimmer höre.

Geschwisterstreit Nummer 8 heute und gefühlt reiht sich ein Geschwisterstreit an den anderen.

Es gibt sie, diese Tage an denen Geschwister einfach nicht mit - oder nebeneinander spielen können, ohne sich zu streiten.

Diese Rangeleien um ein Spielzeug, ein Buch, Mama´s Aufmerksamkeit, Mama´s Schoß, etwas zu essen usw. rauben mir an manchen Tagen meine letzten Reserven – nicht zuletzt, weil Geschwisterstreit so unglaublich laut ist (zumindest bei uns!).

​Streiten gehört dazu, aber...



„Das Streiten gehört zur kindlichen Entwicklung“ meldet sich meine Vernunft zu Wort. Ich weiß, dass Kinder unglaublich viel mit ihren Geschwistern lernen – auch das Streiten, Ausdiskutieren, Lösungen finden und Kompromisse eingehen.

Trotzdem sind Geschwisterstreitigkeiten anstrengend für die Eltern, weil das Lernen der Kinder, bis sie diese soziale Fähigkeiten erlernt haben GANZ viel Übung benötigt. Das heißt: Eltern werden den Geschwisterstreit nicht so schnell wieder loswerden und sie brauchen Zeit, um ihren Kindern bei der Lösung des Konflikts zur Seite zu stehen.

​Warum ​Geschwister deine Unterstützung beim Streiten brauchen:



Unterstützung deshalb, weil Kinder beim Streiten so unter Strom stehen, dass sie gar nicht dazu in der Lage sind, in dem Moment noch nach Lösungen zu suchen (zumindest die jüngeren Kinder). Sie können nur ihre Gefühle ausleben, welche sie nicht in den Griff bekommen und irgendwie loswerden möchten.

Deshalb bin ich so glücklich, eine Methode gefunden zu haben, die meinen Kindern beim Streiten hilft, aus dieser verzweifelten, wütenden Gefühlslage rauszukommen. Sie hilft meinen Kindern, sich bei Streitigkeiten schneller zu beruhigen, sodass wir zum konstruktiven Teil – das Finden einer Lösung – übergehen können.

​Die 3 Schritte:


Die Methode ist einfach, schnell anwendbar und vielleicht machst du sie auch schon intuitiv.

1. Wenn der Geschwisterstreit ausgebrochen ist und Weinen, Verzweiflung oder Wut die Folge ist, dann konzentriere ich mich zuallererst auf die Gefühle meiner Kinder. Ich gebe das Gefühl jedes Kindes wieder (welches ich erspüre oder vermute)
„Du bist richtig wütend, weil…“
„Du bist so traurig, weil…“

2. Wenn das Wiederspiegeln der Gefühle angekommen ist (Kind nickt dazu oder sagt selbst, was es fühlt), gebe ich meinem Kind die Bestätigung, dass es o.k. ist, diese Gefühle zu haben: „Ja, das kann ich verstehen, dass du wütend bist“

Dadurch fühlt sich das Kind angenommen mit seinen Gefühlen und verstanden. Außerdem fühlt es, dass es nun nicht mehr alleine ist mit seinen starken Gefühlen.

3. Danach schaue ich, ob Körperkontakt (über Kopf streicheln, Rücken streicheln, Kuscheln) erwünscht ist und tröste entweder mit einer Umarmung, Kuscheln, Streicheln oder mit leisem Sprechen – so lange, bis die Emotionen draußen sind und das Kind/die Kinder sich beruhigt haben.
Dadurch werden sich die (lautstarken) Emotionen beruhigen.
Danach fällt es allen Beteiligten wieder leichter, nach einer Lösung zu suchen, die für alle passt.

​Fazit:


​Mit dieser kleinen Methode sind die lauten Geschwisterstreitigkeiten meiner Kinder erträglich geworden. Weil die Lautstärke nur eine kurze Zeit bestehen bleibt und wir danach zum Lösungen suchen übergehen können.

Das kann zwar auch seine Zeit in Anspruch nehmen – bis eine Lösung gefunden wird, die für beide annehmbar ist – aber das ist für mich nicht mehr schwierig, weil die Lautstärke weg ist.

Ich habe das Gefühl, dass wenn sich meine Kinder von mir verstanden und angenommen fühlen (durch die oben erwähnten 3 Schritte) sie sich leichter tun, eine Lösung zu finden oder gar einen Kompromiss einzugehen!

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