1. März 2018

Schaue hinter deinen Ärger, Stress und Wut!

Die Sprechfastenzeit, die ich mir auferlegt habe (und bei der sich einige Leserinnen angeschlossen haben), ist nun vorbei. Es ist Zeit für ein neues Thema für den Monat März.

In allen Monatsfokus-Themen geht es darum, dass jeder, der mitmacht, sich einen Monat lang darauf konzentriert, dieses Thema so gut wie möglich in seinem Familienalltag umzusetzen.

Im letzten Monatsfokus ging es darum, weniger in Stresssituationen zu sprechen, weil dies ganz oft in Nörgeln, Ärger oder anderen unbedachten Äußerungen endet.

Meine Beobachtungen:

Ich habe gemerkt, dass es manchmal gar nicht so leicht war, nichts zu sagen oder nach anderen Wegen (non-verbal) zu suchen – gerade am Morgen, wenn man pünktlich zur Schule erscheinen muss und noch ein Kindergartenkind im Schlepptau hat.

Trotzdem ist es mir öfter gelungen, andere Wege zu gehen und dabei ist mir etwas bewusst geworden.

Meine Erkenntnisse:

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     In den stressigen Momenten, in denen ich dann nicht - wie sonst - so viel reden und drängen konnte, ist mir klar geworden, dass das Sprechen eine Art Ventil für meinen aufgebauten Druck ist
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    Das Nörgeln und Drängen macht meine Kinder nicht schneller, denn an den Tagen, an denen ich das Sprechfasten am Morgen geschafft hatte, sind wir trotzdem pünktlich in der Schule gewesen

Der neue Monatsfokus:

Aus meiner ersten Erkenntnis, dass das Sprechen eine Art Ventil für mich sein kann, um Druck abzubauen, ergibt sich mein neuer Monatsfokus:

Ich will mich mit meinem aufgestautem Druck, meinem Ärger oder auch meiner Wut befassen, wenn sie in mir aufsteigen und bevor ich diese durch Sprechen auf meine Kinder ablade.

Diese Gefühle von Stress, Ärger oder Wut sind keine lästigen Begleiter des Lebens, sondern haben eine wichtige Funktion:

Sie sollen mir bewusst machen, dass eines oder mehrere meiner für mich (lebens)wichtigen Bedürfnisse nicht befriedigt wurden.

Deshalb möchte ich mich im März in diese Gefühle (Stress, Ärger, Wut, Zorn, Frustration, Genervt sein) hinein fühlen. Ich will sie annehmen und schauen, was sie mir sagen möchten, welches meiner Bedürfnisse gerade um Hilfe ruft.

Meine Erkenntnisse daraus möchte ich dann auch mitteilen, um zusammen mit meiner Familie nach Lösungen zu suchen, wie sowohl meine Bedürfnisse in diesen Situationen befriedigt werden können als auch die aller Familienmitglieder.

Bist du (wieder) mit dabei?

Willst auch du die Bedürfnisse hinter deinem Ärger, Stress oder Wut herausfinden und mit deiner Familie nach Lösungen suchen, wie die Bedürfnisse aller in einer Situation berücksichtigt werden können?

Dann mache doch mit! Schaue im März hinter deine Gefühle und finde deine Bedürfnisse und Lösungen dazu.

Dadurch übernimmst du Verantwortung für deine Gefühle und lädst sie nicht auf deine Kinder ab.

Natürlich werden uns immer wieder „Ausrutscher“ passieren. Das ist nicht schlimm! Den Alltag mit Kind zu verbessern ist immer ein Prozess – und Prozesse brauchen Zeit. Außerdem gehören Fehler zum Lernprozess dazu!

Spring an Bord unserer Monatsfokusse und sei (wieder) mit dabei! Hinterlasse mir bitte einen Kommentar, dass du mitmachst. Ich freue mich riesig, wenn es ganz viele sind!

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