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Ja, ich will meinen Alltag verbessern

December 19, 2019

​Es ist doch frustrierend - jetzt habe ich erst vor 2 Tagen alle Spinnweben in unseren Zimmern entfernt und heute morgen habe ich schon wieder welche entdeckt!

Auch meine Kinder rufen immer wieder einmal: "Mama, da ist eine Spinne!" 

Wie geht es dir beim Thema Spinne und Spinnweben? Ekelst du dich, wenn dir eine Spinne in deiner Wohnung begegnet? Oder schreien deine Kinder regelmäßig wie am Spieß, sobald sie einen unerwünschten Mitbewohner in ihrem Zimmer entdecken? ​Nerven dich die Spinnweben, die sich an allen Ecken und Enden breitmache?​

Damit solche Ärgernisse schon bald der Vergangenheit angehören, musst du nicht auf giftige Chemie zurückgreifen. Dieser Artikel verrät die besten Tricks, mit denen du unliebsame Achtbeiner dauerhaft fernhältst.

Spinnen können gerne bleiben – und zwar draußen

Alles in allem gibt es über 1000 Spinnenarten in Deutschland, die glücklicherweise keinerlei Gefahr für den Menschen darstellen. In der freien Natur sind sie überall zu finden – auf Wiesen, in Wäldern und am Wegesrand. Sie erledigen die wichtige Aufgabe, Insektenbestände zu regulieren, denn Mücken und Co. stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan. Ebenso bleiben viele Milben an den klebrigen Fäden haften. Ohne Spinnen würden wir ​häufiger mit Mückenplagen und ähnlichen Quälgeistern zu kämpfen haben.

Auch wenn Spinnen ihre Netze vor deinen Fenstern spinnen, ist das zwar unansehnlich, aber bringt dir auch einen großen Vorteil: Jedes Insekt, das sich im Netz verfängt, kommt nicht in deine Wohnung. Leider bleiben die Spinnen aber auch nicht dauerhaft draußen. Spätestens im Herbst kehren sie auf der Suche nach einem warmen und trockenen Ort vermehrt in Wohnhäuser ein - das habe ich auch gemerkt, nachdem meine Spinnwebenentfernung nur von ganz kurzer Dauer war!

Kommt bei dir oder deinen Kindern bei der Begegnung mit einer Spinne in den eigenen vier Wänden ​schnell Ekel auf und ​fragst du dich ​vielleicht, wo sie nachts herumkrabbelt? ​

Allein im eigenen Zimmer können Spinnen selbst Grundschulkindern und noch Teenagern große Angst einjagen. ​Ich spreche da aus eigener Erfahrung! Ich kann mich noch bestens daran erinnern, wie ich als Teenager auf meinem Bett saß und in einem Buch las. Als ich aufschaute, saß plötzlich so ein richtig dicker schwarzer Brummer an der Wand. Ich hatte mich so erschrocken, dass ich damals auch sofort nach meiner Mutter rief, die die große Spinne entfernen musste.


So befreist du deine Wohnung von Spinnen und Spinnweben

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die unliebsamen Achtbeiner loszuwerden. Hier findest du die bewährtesten Methoden auf einen Blick:

  • Duftbarrieren: Spinnen meiden den Geruch von Lavendel, Minze und Kastanien. Diese natürlichen Mittel kannst du als Duftbarriere nutzen. Dafür legst du Minze und Kastanien auf Fensterbänke und tauschst sie alle zwei Wochen aus. Lavendel kannst du getrocknet in Säckchen füllen und an Fenster und Türen hängen. Knete die Säckchen am besten einmal pro Woche durch, damit sich der Duft wieder verteilt. Sehr gut eignet sich auch Lavendelöl. Vermische es mit etwas Wasser und fülle es in eine Sprühflasche, mit der du alle Eingangsmöglichkeiten der Spinnen einsprühst. Wiederhole den Vorgang alle zwei Tage.
  • Ultraschallstecker: Spezielle Vorrichtungen an der Steckdose sollen Spinnen auf einer Fläche von bis zu 25 Quadratmetern durch Schall vertreiben. Allerdings sind die Meinungen geteilt, wie gut dieser Schutz tatsächlich funktioniert.
  • Einfangen und Heraustragen: Wenn du dich nicht scheust, einer Spinne nahe zu kommen, stülpst du einfach ein Glas über sie. Schiebe danach vorsichtig ein festes Blatt Papier unter die Öffnung und trage die Spinne in dem Gefäß nach draußen. Lass sie ein gutes Stück entfernt frei, damit sie den Weg zurück ins Haus nicht mehr findet. Alternativ kannst du dafür auch einen extra Spinnenfänger verwenden, der Insekten im Handumdrehen aufgreift und wieder fallenlässt.
  • Fliegengitter: Natürlich führt kein Weg daran vorbei, die Fenster regelmäßig zum Lüften zu öffnen. Um Spinnen den Weg in die Wohnung zu versperren, kannst du Fliegengitter an Fenstern und Türen anbringen. Durch das feinmaschige Gewebe kommen Spinnen und andere Insekten nicht hindurch.

Achtung: Egal, ob Spinnen sterben, im Auffangbehälter weiterleben oder wieder herauskrabbeln – Spinnen aufzusaugen ist in jedem Fall Tierquälerei. Denn beim Einsaugen werden die Insekten mit enormer Kraft gegen die Schlauchinnenseiten geschleudert.

​Was du tun kannst, damit deine Kinder keine Angst vor Spinnen haben

Arachnophobie, die krankhafte Angst vor Spinnentieren, kann zu einem ernsthaften Problem werden. ​Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollten vor allem Eltern mit gutem Beispiel vorangehen. Psychologen gehen davon aus, dass viele unserer Ängste erst durch die Erziehung entstehen. Wenn also eine Mutter ruft: „Ih, da ist eine Spinne!“, wird ihr Kind früher oder später ähnlich reagieren und die gleiche Abneigung empfinden. Um diesem Teufelskreis entgegenzuwirken, müssen Erwachsene im ersten Schritt das eigene Verhalten hinterfragen und gegebenenfalls ändern. Wenn du das nächste Mal in der Nähe von Kindern auf Spinnen triffst, gehst du idealerweise folgendermaßen vor:

  • ruhig bleiben
  • keine hektischen Bewegungen machen
  • in normaler Lautstärke und Geschwindigkeit sprechen
  • wertende Ausdrücke wie „Ih“ oder „eklig“ vermeiden
  • und wenn du es schaffst, dann die Spinne in einem Glas fangen und sie mit deinen Kindern durch das Glas betrachten, denn Kinder betrachten die Spinne erst mal fasziniert - so wie andere Lebewesen wie Käfer oder Schmetterlinge auch

Was du tun kannst, ​wenn deine Kinder ​schon Angst vor Spinnen haben

​Es ist wichtig, dass du weiterhin mit gutem Vorbild vorangehst (wie im vorigen Abschnitt beschrieben) und du die Nützlichkeit der Tiere in den Vordergrund stellst. Vielleicht schaut ihr in Büchern oder im Internet gemeinsam nach, was die Spinne Gutes für uns ​macht.

​Beziehe deine Kinder so früh wie möglich beim Spinnenentfernen ein und ermutige ​sie zum selbstständigen Handeln. Wenn du in kritischen Situationen immer sofort die Initiative ergreifst und die Spinne selbst beseitigst, verstärkst du auf Dauer die emotionale Abhängigkeit.

Stattdessen ​dürfen deine Kinder lernen, sich ​ihrer Angst bewusst zu stellen und so effektive Bewältigungsstrategien zu entwickeln - mit deiner Hilfe und Untersützung! Du begleitest ​sie dabei und redest ganz ruhig und gelassen darüber, dass Spinnen sehr nützlich sind und ​eine absolute Daseinsberechtigung haben - jedoch draußen und deshalb bringt ihr sie jetzt hinaus. 

Falls schon eine ausgeprägte Angststörung vorliegt, können Eltern dabei auch Unterstützung von Kinder- und Jugendtherapeuten erhalten.




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  1. Also wir leben auch mit Spinnen, wenn es man sie sieht (ausser sie sind tellergross… 😉 ) Aber mal so ein Weberknecht in der Ecke ist jetzt keine Dramatik. Hat im Endeffekt auch dazu geführt, dass unser Kind keine Angst vor Spinnen hat. Und über einen Balkon oder Kellerfenster kommen die eh immer wieder rein.

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​Ja, die will ich