11. Februar 2020

Wie du dein Kleinkind spielerisch förderst

Kleine Kinder verkleiden sich zu jeder Gelegenheit unglaublich gerne. Ob Prinzessin oder Polizist, Kinder schlüpfen ganz in die Rolle ihres Kostüms. Sie tauchen in eine Welt voller Wunder ein, die wir als Erwachsene vielleicht manchmal gar nicht so richtig nachvollziehen können.

Wenn du dich aber für die Welt deines Kindes öffnest, wirst du sie immer besser verstehen. Und dieses Verständnis hilft dir dabei, dein Kind richtig zu fördern.

Dabei können Spielsachen, Rollenspiele und gemeinsame Abenteuer verschiedene Aspekte wie Motorik, Sprachfähigkeit und Kreativität spielerisch fördern und gleichzeitig die Bindung zwischen dir und deinem Kind stärken.

Fördern, indem du in die Welt des Kindes abtauchst

Jeder nimmt die Welt anders wahr. Das gilt besonders für kleine Kinder, die ihre Welt täglich entdecken und verstehen wollen. Sie sehen vieles mit einem anderen Blick, oft vermischt mit Fantasie, was für uns manchmal verwirrend sein kann. Du kannst die Welt deines Kindes verstehen, wenn du deinem Kind zuhörst und in seine Welt mit hineintauchst.

Wenn dein Kind zum Beispiel eine Schnecke sieht, wird es staunen und dir erzählen, was es darüber denkt. Vielleicht glaubt es, dass die Schnecke ihr Haus gebaut oder irgendwo gefunden hat. Nimm dir die Zeit, die Gedanken deines Kindes anzunehmen und sie zu verstehen. Wenn du anderer Meinung bist, sage: „Das könnte möglich sein.“ Und erzähle anschließend dem Kind deine Variante. Auf diese Weise fühlt sich das Kind angenommen und erfährt gleichzeitig etwas über deine Gedankenwelt.

Auch wenn dein Kind dich etwas fragt, solltest du es ernst nehmen und die Frage so gut es geht ehrlich beantworten. Dabei sollte die Antwort dem Alter deines Kindes angepasst sein. Das gilt vor allem für schwierige Fragen wie „Warum ist Oma gestorben?“ oder „Wo kommen die Babys her?“. Es reicht, wenn die Antwort ganz einfach ausfällt: „Oma ist gestorben, weil sie mit ihrem Leben fertig ist. Jeder fängt an zu leben und hört irgendwann auf.“ Solche simplen Antworten reichen den Kindern meistens aus. Und sollte dein Kind etwas genauer wissen wollen, wird es weiter fragen. Du brauchst dir keine Sorgen darüber zu machen, ob das Thema schon etwas für dein Kind ist. Allein seine Frage zeigt, dass es bereit ist, mehr darüber zu lernen.

Fällt es deinem Kind schwer, über ein Thema zu reden, etwa weil es sich nicht ausdrücken kann oder das Kind von seinen Gefühlen überwältigt ist, hilft es, ein gemeinsames Bild zu malen. Schon während des Zeichnens öffnen sich viele Kinder und erzählen, was sie bedrückt.

Fördern mit Spielzeug für kleine Kinder

Gutes Spielzeug fördert die Motorik und regt gleichzeitig die Denkfähigkeit an. Ein Beispiel hierfür ist das Steckpuzzle. Dieses fördert die Feinmotorik, während dein Kind versucht die einzelnen Teile in die Aussparungen zu stecken. Gleichzeitig muss es überlegen, wohin welches Teil gehört und wie herum es gesteckt werden muss.

Wenn du mit deinem kleinen Kind viel mit Puppen und Plüschtieren spielst, kannst du zusätzlich auch das Sozialverhalten fördern, indem du Szenen aus dem echten Leben nachspielst. Weil die meisten Jungen nicht mit Puppen spielen möchten, können natürlich auch Actionfiguren zum Einsatz kommen. Dabei ist es wichtig, sich auch auf die kindlichen Fantasien einzulassen.

Die meisten Kinder interessieren sich im letzten Kindergartenjahr für die Schule und alles, was dazu gehört. Im Spiel kannst du deinem Kind dann auch zeigen, was im neuen Lebensabschnitt alles auf es zukommt.

Fördern mit Geburtstagsgeschenken

Nach dem zweiten Lebensjahr werden die Kleinen immer aktiver, neugieriger und möchten am liebsten alles alleine machen. Mit dem richtigen Kinderspielzeug für 2-jährige Entdecker bereitest du ihnen zum Geburtstag nicht nur eine große Freude, sondern förderst gleichzeitig unter anderem die Sprachfähigkeit und die Motorik.

Es müssen aber nicht immer nur materielle Güter sein. Besonders schön sind Geschenke, bei denen du etwas gemeinsam mit deinem Kind unternimmst. Dabei braucht die Unternehmung auch nicht viel zu kosten. Denn solch ein Ausflug ist nicht auf einen Geldwert ausgerichtet, sondern auf Zeit mit dir.

Du kannst auch einen Mama-Tochter-Tag oder einen Vater-Sohn-Tag verschenken, an dem ihr gemeinsam schöne Erlebnisse habt – sie fördern die Beziehung zwischen euch beiden.

Wenn deine Tochter zum Beispiel gerne malt, könnt ihr zusammen ein großes Bild zeichnen, das später in einem Bilderrahmen an der Wand verewigt wird. Zum Mittag wird dann zusammen gekocht, was vielen Mädchen und auch Jungs Spaß macht. Auch die Männer können kreativ sein und mit ihren Jungen etwas gemeinsam bauen. Zum Beispiel einen Drachen, den sie später steigen lassen.

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