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April 11, 2022

Birgit von starke Kids schreibt heute einen Gastartikel zu folgendem Thema: Wie werde ich eine entspannte Mutter? 5 Tipps für stressfreie Erziehung:

Du bist als Mutter immer angespannt? Du bist wahnsinnig gestresst, weil du Kinder, Job und Haushalt unter einen Hut bringen musst? Und Wutanfälle oder Streitereien deines Kindes wegen Kleinigkeiten geben dir den Rest? 

So geht es vielen Eltern. In diesem Artikel zeige ich dir deshalb 5 Tipps, mit denen du in der Erziehung entspannt bleiben kannst. 

Gestresste Mütter: Das sind die häufigsten Ursachen

Mama sein ist nicht leicht. Es gibt allerhand zu tun, Zeit für sich selbst ist seit langem Geschichte. Gereiztheit, Überforderung und Verzweiflung wechseln sich ab. Wahrscheinlich hast du dir schon zig-tausende Male vorgenommen, gelassener und entspannter zu sein - aber so richtig hat es nicht funktioniert. 

Im ohnehin stressigen Alltag sind es dann oft die Kleinigkeiten, die das Fass zum Überlaufen bringen - und uns Mamas zur Explosion oder zum Nervenzusammenbruch. 

Die häufigsten Ursachen für gestresste Mütter sind: 

  • Zeitdruck und Termindruck: Die Kinder zur Schule bringen, zur Arbeit fahren, Kinder abholen, Nachmittagsveranstaltungen, einkaufen, kochen, Wäsche waschen: Deine To-Do Liste nimmt kein Ende.
  • Große Verantwortung: Als Mama trägst du die Verantwortung für deine Kinder, 24 Stunden am Tag. Du musst Entscheidungen für sie treffen, sie versorgen, Termine organisieren und so weiter - das kann eine große Belastung sein. 
  • Perfektionismus: Viele Eltern haben den Anspruch an sich selbst, alles perfekt zu machen. Perfektionismus entsteht häufig aus besonders großem Verantwortungsbewusstsein. Wenn etwas schiefläuft, bekommen sie sofort ein schlechtes Gewissen oder glauben, eine schlechte Mama zu sein.
  • Keine Zeit für sich selbst: Im Alltagsstress scheint es nahezu unmöglich, Pausen einzubauen. Doch Auszeiten und Entspannung sind wichtig, damit sich dein Körper und Geist wieder vom Stress erholen können und du gesund bleibst.
  • Ein zweites Kind: Ein Kind kann man noch gut im Blick behalten, aber viele Eltern fragen sich nach der Geburt des Geschwisterchens: Schaffe ich es mit 2 Kindern? Die Frage ist berechtigt, denn mehrere Kinder sind eine große Herausforderung und ein häufig unterschätzter Stressfaktor. 

Um entspannt zu bleiben im Alltag mit Baby, Kleinkind und Co. gilt es nun, die Stressoren zu reduzieren. Dabei helfen dir die folgenden Tipps: Wie werde ich eine entspannte Mutter? Die 5 besten TippsDiese 5 Tipps kannst du super-einfach in deinen Alltag integrieren, ohne viel Zeit und Übung für eine entspannte Erziehung aufwenden zu müssen. Am besten, du suchst dir zunächst einen Tipp aus, der dir am besten gefällt. Sobald dir die Umsetzung in Fleisch und Blut übergegangen ist, kannst du den nächsten Tipp angehen. Auf diese Art vermeidest du Überforderung und Frustration - und das würde schließlich noch mehr Stress für dich bedeuten! 

Geht es also langsam an und erwarte nicht, dass alles sofort klappen muss. 

Hier also nun die besten 5 Tipps zur Entspannung für gestresste Mütter: 

  1. Zeit für dich selbst

Beim Thema “Zeit für dich selbst” schütteln die meisten gestressten Mütter nur lachend den Kopf. Schön wärs. Aber mal im Ernst: 10 bis 15 Minuten am Tag kann jeder zusammenkratzen, wenn man es nur will.

Aber helfen 10 oder 15 Minuten wirklich, um sich zu entspannen? Die Antwort lautet: JA! Schon wenige Minuten zwischendurch helfen, die Energiereserven wieder aufzuladen, sich neu zu fokussieren und verbessern die Konzentration. 

Für diese 15 Minuten bieten sich zum Beispiel eine kurze Meditation, Achtsamkeitstraining, kurze Yoga- oder Pilates-Übungen oder Atemtechniken an. Vieles davon lässt sich problemlos auf der Arbeit oder unterwegs umsetzen. Du kannst dir auch einfach bewusst eine Auszeit nehmen (dies geht auch im Zusammensein mit Kindern, dazu findest du hier mehr), und in Ruhe eine Tasse Tee trinken, oder einen Power-Nap machen. 

Das einzig Wichtige dabei ist: Lass dich wirklich von niemandem stören. 

Du wirst sehen: Schon nach wenigen Tagen wirst du auf deine Me-Time nicht mehr verzichten wollen. 

  1. Dein Stress-Mindset ändern

Stress ist DAS Schlagwort des 21. Jahrhunderts. Unsere Einstellung dazu lautet meistens: Stress ist schlecht, schadet der Gesundheit und gehört unbedingt vermieden. 

Jedoch haben Wissenschaftler in aktuellen Studien herausgefunden, dass Stress einen wichtigen Beitrag zu unserer Leistungsfähigkeit und einem sinnerfüllten, glücklichen Leben leistet - auch für dich als gestresste Mutter.

Das klingt paradox, oder? Aber wenn wir Stress genauer unter die Lupe nehmen, scheint es ganz logisch: Wenn uns etwas am Herzen liegt, zum Beispiel unser harmonisches Familienleben, dann belastet es uns, wenn das Familienleben NICHT harmonisch ist. Und genau dieses negative Gefühl - der Stress - motiviert uns, das Problem anzupacken und zu ändern! 

Man könnte ganz einfach sagen: Stress ist ein Indikator dafür, dass es für dich um ein Herzensthema geht. Und genau diese Herzensthemen sind es, die uns einen Sinn im Leben geben. 

Als Beispiel: Würdest du lieber keine Kinder haben wollen, wenn dadurch der Stress verschwinden würde…? ;)

Übung: Den Sinn im Stress sehen

Diese kleine Übung eignet sich hervorragend, um in stressigen Situationen das Gute und den Sinn am Stress zu erkennen und dadurch optimistischer und entspannt bleiben zu können: 

Wenn du dich das nächste Mal sehr gestresst fühlst, stelle dir folgende Fragen: 

  • Welches Herzensthema ist die Ursache für meinen Stress?
  • Warum ist mir diese Sache so wichtig, dass ich so sehr in Stress gerate?
  • Wie hilft mir der Stress, ein Problem zu lösen, dass mir am Herzen liegt?
  1. Wutanfälle begleiten ohne zu schimpfen

Wutanfälle bei Kindern sind so ziemlich der Super-Gau, was Stress angeht. Vor allem, wenn sie täglich stattfinden. In solchen heftigen Situationen ruhig und entspannt zu bleiben, ist eine echte Herausforderung. Schimpfen allerdings macht es nur noch schlimmer - nicht nur für dein Kind, sondern auch für dich. 

Dein Kind ohne zu Schimpfen durch einen Wutanfall zu begleiten ist zum Glück kein Hexenwerk. Am wichtigsten ist es dabei, dein Kind bei der Gefühlsregulation zu unterstützen. Wie das funktioniert, kannst du hier genauer nachlesen: 

Wutanfälle beim Kind schimpffrei begleiten (Anleitung & Tipps)

  1. Perfektionismus ablegen mit der 80/20-Regel

Wenn du oft das Gefühl hast, alles bis ins kleinste Detail zu planen und richtig zu machen, neigst du wahrscheinlich zu Perfektionismus. Das Problem mit Perfektionismus ist, dass er ein Zeitfresser ist und für eine Menge Frust sorgt. Ziemlich kontraproduktiv, wenn du ohnehin schon genug um die Ohren hast.

Wenn dein Perfektionismus mal wieder zuschlägt, erinnere dich an die 80/20-Regel (auch bekannt als das Pareto-Prinzip):

Für die Erfüllung einer Aufgabe zu 80% benötigst du 20% der Zeit. Für die restlichen 20% benötigst du 80% der Zeit! 

Das heißt: Der Teufel steckt im Detail! Wenn du alle deine Aufgaben nur zu 80% statt perfektionistischen 110% erfüllst, hast du 80% mehr Zeit für andere Dinge! 

  1. Entspannen mit Kindern in der Natur 

Zeit in der Natur zu verbringen entspannt Körper und Geist. Das beweisen mittlerweile auch zahlreiche wissenschaftliche Studien. Und das Beste daran ist: Du kannst mit deinem Kind gemeinsam raus ins Grüne gehen! Beim Spielen und Toben powert sich dein Kind so richtig aus. Das bringt Ruhe in den Abend und steigert die Bereitwilligkeit deines Kindes, pünktlich schlafen zu gehen. Und während dein Kind spielt, hast du einen Moment Zeit, um tief durchzuatmen und die Natur zu genießen. 

Hier ein paar Ideen, um mehr Zeit mit Kindern in der Natur zu verbringen:

  • einen Spaziergang machen
  • im Garten Fußball spielen
  • Blumen, Steine, Kastanien etc. sammeln (je nach Jahreszeit)
  • auf dem Spielplatz toben
  • eine Fahrradtour machen
  • einen Ausflug in den Hochseilgarten machen
  • Schwimmen im See (im Sommer)
  • Baumarten im Wald bestimmen
  • Ein Baumhaus bauen

So, nun kennst du die besten Tipps, um eine entspannte Mutter zu werden. Wie gesagt, such dir zunächst nur einen Tipp raus, den du umsetzen willst. Schritt für Schritt ist es viel leichter, als wenn du dir alles auf einmal vornimmst. 

Viel Spaß bei der Umsetzung!

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