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September 15, 2021

umgang mit süßigkeiten bei kindern

Dein Kind will ständig Süßigkeiten? Je nach Alter, Typ und Phase deines Kindes wird es immer wieder Zeiten geben, in denen dein Kind vermehrt nach Süßigkeiten verlangt.

Ich habe zu diesen Zeiten eine der unten stehenden Strategien verwendet, um für das Kind klare Regeln zu haben und nicht immer wegen Süßigkeiten diskutieren zu müssen.

Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern

Beim Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern kannst du eine der drei vorgestellten Strategien verwenden, um ständige Diskussionen wegen Süßigkeiten zu vermeiden.

Je klarer die Regel und je länger diese Regel besteht und eingehalten wird, desto leichter wird der Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern.

Kind will ständig Süßigkeiten - 3 Strategien, die Abhilfe schaffen

Wenn ein Kind ständig Süßigkeiten will, dann hilft dir eine der drei Strategien. Diese Strategien müssen zuerst eingeführt werden und es kann einige Zeit dauern, bis sie von deinem Kind akzeptiert werden.

Ist die Vorgehensweise jedoch einmal akzeptiert worden, dann ist der Umgang mit Süßigkeiten wieder stressfrei.

3 Strategien für den Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern

Es gibt nur noch 1x die Woche Süßigkeiten - dafür eine größere Menge (als z.B. die tägliche Ration von früher)

Beispiel: Jeden Samstag von 14-16 Uhr steht eine Schüssel mit Süßigkeiten auf einem Tisch und jeder kann sich bedienen, wann und wie oft er will. Es kann passieren, dass deine Kinder das ungerecht finden oder es Streitereien gibt wegen der Süßigkeiten. Dann solltest du jedem ein kleines Schüsselchen auf den Tisch stellen und man darf sich nur aus seinem eigenen Schüsselchen bedienen.


Wenn du dem Nachfragen "Ist heute der Süßigkeitentag?" deiner Kinder entgehen willst, dann kannst du z.B. die Wochentage bis dahin immer Aufhängen und dein Kind täglich ein Feld anmalen lassen.


(Willst du deine Kommunikation mit deinem Kind generell wertschätzender werden lassen? Dann findest du hier einen weiteren Artikel dazu.)

Es gibt täglich nur ein einziges Mal Süßigkeiten und danach nichts mehr.

Beispiel: Immer nach dem Mittagessen gibt es eine Süßigkeit, bzw. eine Süßigkeitenportion. Ein festgelegter Zeitpunkt erleichtert es dem Kind, sich an diese Regel zu erinnern und nicht ständig nach seiner Süßigkeit zu fragen.


Warum? Weil Routinen deinem Kind helfen, seinen Tagesablauf besser zu verstehen.


Mehr über Routinen kannst du hier nachlesen: Alltag strukturieren mit Routinen

Du gibst jedem Kind seine Wochenportion an Süßigkeiten in eine Box - wann es die isst, ist deinem Kind überlassen

Beispiel: Du erklärst deinem Kind, dass diese Box erst wieder in einer Woche aufgefüllt wird und es selbst entscheiden kann, wann es diese Süßigkeiten isst. Ob alles auf einmal oder jeden Tag ein bisschen ist egal. Aber weiße dein Kind darauf hin, dass die Box wirklich nicht vor dem festgelegten Wochentag wieder aufgefüllt wird und es auch sonst keine extra Süßigkeiten von dir bekommt.


Diese Strategie habe ich erst ab dem Vorschulalter/Grundschulalter verwendet. Zu dem Zeitpunkt konnten meine Kinder mit dem Konzept "Woche" und "einteilen für eine Woche" schon etwas anfangen.


Es wird und soll auch Ausnahmen zu dieser Regel geben. Zum Beispiel wenn Besuch kommt oder dein Kind bei einem anderen Kind zu Besuch ist.

Oder auch im Sommer, wenn es nach einem Badetag noch eine Kugel Eis extra erhält.

Weitere Infos zum Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern


  • Wieviel soll eine tägliche Portion höchstens sein? Ein Richtwert ist eine kleine Kinderhand voll - also die Menge sollte die Größe der Handfläche innen (NICHT inklusive Finger!) nicht überschreiten.
  • Du bist ein großes Vorbild für deine Kinder. Beobachte also auch deinen Umgang mit Süßigkeiten und verbessere ihn ggf.
  • Süßigkeiten komplett verbieten würde ich nicht empfehlen, denn es könnte das Verlangen nach Süßigkeiten noch weiter steigern und sich dann im Haus von Freunden oder auf Kindergeburtstagen Bahn brechen. Außerdem ist es wichtig, dass dein Kind den Umgang mit süßen Verführungen lernt. Denn spätestens im Alter von Taschengeld hat dein Kind Zugriff auf Süßigkeiten.
  • Süßigkeiten eignen sich nicht als Erziehungs- oder Belohnungsmittel. Warum? Weil du dadurch Süßigkeiten konditionierst im Sinne von: Immer wenn ich was für andere tue, habe ich Anrecht auf Süßigkeiten ODER Immer wenn ich etwas geleistet habe, darf ich mich mit Süßem belohnen. Das ist gerade im Hinblick auf das spätere Leben deines Kindes keine gute Konditionierung.
  •  Damit die Süßigkeitenportion klein bleiben kann und trotzdem sättigt, kannst du gesunde Lebensmittel mit Süßem kombininieren. Beispiele: mit Schokolade überzogene Früchte, Joghurt mit frischen Früchten und einen Schokokeks als Deko...
  • Ich verwende beim Kuchen backen grundsätzlich weniger Zucker als im Rezept angegeben ist. Bei 200g Zucker nehme ich höchstens 150g. Das geht problemlos, ist immer noch sehr süß und dreht den Zuckerkonsum beim Kuchen essen ein wenig herunter ;-) Der Nebeneffekt ist, dass meine Kinder "normale" Kuchen nun schon zu süß sind und davon weniger essen!

Weitere Artikel:

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