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Ja, ich will meinen Alltag verbessern

June 23, 2020

Selbstwertgefühl steigern bei Kindern

Ein gutes Selbstwertgefühl zu haben ist grundlegend für das ganze Leben. Es beeinflusst den Umgang mit sich selbst, anderen Menschen, aber auch den Umgang mit Fehlern oder Problemen. Deshalb ist es wichtig, das Selbstwertgefühl bei Kindern zu erhalten – oder wenn es schon gelitten hat – wieder zu stärken. In diesem Artikel erfährst du ganz genau, welche Gewohnheiten du dir aneignen kannst, um das Selbstwertgefühl deiner Kinder zu erhalten bzw., wieder zu steigern.

Lies weiter, wenn du bereit bist, an deiner Verhaltens- bzw. Sprechweise zu arbeiten, um damit den Selbstwert deiner Kinder zu stärken, sodass deine Kinder eine gute Selbstwert-Basis für ihr ganzes Leben haben. (Dieser Artikel wurde im Juni 2020 komplett überarbeitet und ergänzt, sodass du dir jetzt sogar mehr als 8 Gewohnheiten aneignen kannst!)

Warum das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern so wichtig ist.

Wie ich zu Beginn erwähnt habe, ist ein gutes Selbstwertgefühl grundlegend für das Leben, das unterstreicht auch folgendes Zitat:

“​Je positiver unser Selbstwertgefühl und damit unser Selbstvertrauen ist, umso erfolgreicher

und besser können wir mit anderen Menschen, den Problemen und dem Leben umgehen.

Dr.Doris Wolf, Diplompsychologin

Jede Mama will das Beste für ihr Kind. Du willst bestimmt auch:

  • ​Dass dein Kind gut mit Menschen zurechtkommt.Element
  • ​Dass dein Kind gute Wege findet, um Problemen zu lösen.
  • ​Dass dein Kind ein gutes Selbstvertrauen hat.
  • Dass dein Kind einen guten Umgang mit Fehlern hat.

Deshalb  ist es so wichtig, das Selbstwertgefühl deines Kindes zu stärken.
Oder besser gesagt: Das ihm innewohnende Selbstwertgefühl nicht mit (leichtfertigen) Worten oder Handlungen zu zerstören. Wenn du dich ​noch mehr mit dem Thema „geringes Selbstvertrauen und die Ursachen dafür“ beschäftigen magst, solltest du diesen Artikel lesen.

In meinem Artikel geht es nun um die praktische Umsetzung im Alltag mit deinem Kind!

Du willst das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern? Dann integriere folgende 8 Gewohnheiten in deinen Alltag mit deinen Kindern: 

Bevor ich mit den Gewohnheiten beginne, ist es mir ganz wichtig zu Betonen:

Suche dir immer nur 1 allerhöchstens 2 Gewohnheiten aus und integriere sie in deinen Alltag. Dann suchst du dir die nächste Gewohnheit aus usw. Dadurch fällt es dir leichter, an die Umsetzung zu denken und schnellere Erfolge zu verzeichnen.

Es ist super wichtig, dass du dich im Alltag als Mutter gut und ausgeglichen fühlst, nur dann hast du die Möglichkeit, gelassen, geduldig und wertschätzend zu sprechen und zu handeln. Deshalb: Setze dich mit diesen Gewohnheiten NICHT unter Druck! Nimm dir nur eine Gewohnheit und versuche so oft wie möglich dran zudenken über z.B. einen Zeitraum von einer Woche.

Vergisst du es oder hältst dich nicht dran? Auch nicht so schlimm! Morgen ist wieder ein neuer Tag. Und jedes einzelne Mal, wenn du es schaffst, eine Gewohnheit anzuwenden, ist ein sehr guter Moment, dir selbst Wertschätzung entgegenzubringen! Klopf dir auf die Schulter…

​8 Gewohnheiten, die ​das Selbstwertgefühl bei Kindern stärken:

1

1. Gewohnheit: handlungsbezogene Anerkennung vs. personenbezogene Anerkennung geben, um das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern zu erreichen

Handlungsbezoge Anerkennung:

  • ​„Dein Lernen hat sich gelohnt. Ich freue mich mit dir über deine 2 in Mathe“
  • ​​„Ich habe gesehen, dass Du ganz lange und konzentriert an deinem Bild gemalt hast."

Personenbezoge Anerkennung:

  • ​​„Du bist ein Mathegenie“
  • ​​​„Das hast du schön gemalt“

Wichtig ist, dass du den Prozess deines Kindes, der zu einem Ergebnis führte, anerkennst!


Nur deine handlungsbezogene Anerkennung ​stärkt das Selbstwertgefühl deines Kindes, ​was ihm in Zukunft hilft:

  • ​​​erfolgreich Probleme zu lösen
  • ​sich mehr Strategien zu überlegen
  • Rückschläge zu überwinden

Wenn du hingegen personenbezogen lobst, dann kann es passieren, dass:

  • ​du dein Kind unter Druck setzt, weil es nicht weiß, ob es das nochmal genauso gut schafft
  • ​dein Kind denkt, dass man eine Fähigkeit entweder hat – oder eben nicht (im Gegensatz zu: „ich kann es lernen, wenn ich mich reinhänge und übe“)

Mehr zu dem Thema findest du hier​.

​Tipp: Lobe Dein Kind auch dann, wenn ihm etwas nicht gelungen ist – nämlich dafür, dass es sich angestrengt hat, konzentriert dabei geblieben ist oder den​ Mut hatte, etwas Neues auszuprobieren.


2

2. Gewohnheit: Wertschätzung/Dankbarkeit/Freude im Alltag ausdrücken​, um ​das Selbstwertgefühl bei Kindern zu steigern

  • ​„Ich schätze es sehr, dass du zusammengekehrt hast“
  • „Danke, dass du deinen Bruder getröstet hast“
  • „Danke, du hast mir sehr geholfen“
  • „Ich freue mich, dass du dich heute so schnell angezogen hast“
  • „Ich freue mich, dass wir einen so schönen Nachmittag zusammen hatten“​​​

Dadurch merkt dein Kind, dass du es schätzt. Dein Kind weiß, dass es einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Dein Kind erfährt, dass sein Tun Freude in dir erzeugt. Dies wiederum hilft deinem Kind, an sich selbst zu glauben.


​Tipp: Falls du es tagsüber vergisst, kannst du es auch am Abend während der Bett-Geh-Routine nachholen :-). Wir sprechen abends immer über den Tag und was uns daran gefallen hat. Das ist eine gute Gelegenheit auch Wertschätzung / Dankbarkeit einfließen zu lassen


3

3. Gewohnheit: Liebe zeigen

Die folgenden Punkte zeigen deinem Kind unter anderem, dass es geliebt wird. Es merkt „Ich bin wichtig – ich bin wertvoll“.

  • ​​​​ungeteilte Aufmerksamkeit schenken (mind. 1x am Tag zu zweit etwas ​machen)
  • Kuscheln
  • Anlächeln
  • wenn dein Kind etwas sagen will: Bleibe stehen, schaue ihm in die Augen und höre aufmerksam zu
  • Kind mit seinen Stärken und Schwächen annehmen (und dich heute einmal nicht darüber aufregen )
  • Frage, wie es ihm geht, wie es sich fühlt, was es braucht, um sich besser zu fühlen
  • Das Buch zusammen lesen: Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe? Und darüber sprechen.

Als  ich dieses Buch zum ersten Mal mit meiner Tochter gelesen hatte und wir darüber sprachen, wie sehr ich meine Tochter liebe – auch wenn ich manchmal schimpfe, geschah Folgendes:


Sie erzählte sich an diesem Abend selbst: „Mama hat mich lieb bis zum Mond und zurück und nochmal bis zum Mond und wieder zurück……(Endlosschleife)“


Auch wenn ich ihr vorher ​schon sagte, dass ich sie lieb habe, war das über das Buch und dem Gespräch so viel eindrucksvoller für sie, dass es auch wirklich ganz tief angekommen ist.

​Tipp: Zeige jedem deiner Kinder einmal am Tag ganz bewusst, dass du es liebst. Du kannst es aussprechen, aber genauso gut kannst du es mit einer Handlung wie oben beschrieben zeigen. Verstärken kannst du diese Gewohnheit noch, indem du dein Kind beobachtest, welche Form von Liebe schenken bei ihm am besten ankommt. Nicht jedes Kind empfindet jede Form als gleich wichtig. Manche Handlungen zeigen deinem Kind stärker, dass du es liebst als andere. Das hängt vom Typ deines Kindes ab. Näheres dazu findest du hier​.

4

4. Gewohnheit: handlungsbezogene vs. personenbezogene Kritik geben

Wie bei der 1. Gewohnheit gibt es auch beim Kritik geben eine handlungsbezogene bzw. personenbezogene Ebene.


Handlungsbezogen:

„Ich will, dass du mit dem Schlagen sofort aufhörst“


Personenbezogen:

„Wie kannst du nur so gemein sein und deine Freundin schlagen?“


Kritik verletzt das Selbstwertgefühl des Kindes dann nicht, wenn diese handlungsbezogen ausgesprochen wird. Gut dabei wäre es, wenn du es schaffst, die handlungsbezogene Kritik ruhig und wertschätzend auszusprechen.


Tipp: Sage deinem Kind, dass du es immer lieb hast auch wenn du es manchmal kritisierst (wenn es nicht hört bzw. Regeln nicht einhält). Das zeigt deinem Kind, dass es ein wundervoller Mensch ist, auch wenn es nicht perfekt ist – was sehr gut für das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern ist.


Wie du das machen kannst?

  • Sage deinem Kind in einer ruhigen Minute, während ihr gerade auf dem Sofa kuschelt:
    „Ich hab dich echt lieb. Weißt du eigentlich, dass ich dich auch dann lieb habe, wenn ich hin und wieder schimpfe?“
    Das löste bei meiner Tochter (beim 1. Gespräch darüber) große Verwunderung aus. Ich erklärte ihr, dass die Liebe für sie immer da ist und nur leicht überschattet wird, wenn ich mich ärgere – trotzdem ist sie gleich stark da und sobald der Ärger verflogen ist, kann die Liebe wieder mit voller Kraft strahlen. Du kannst es deinem Kind auch folgendermaßen erklären: Die Liebe zu dir ist wie die Sonne, die ist immer da. Auch dann, wenn Wolken (Ärger) sie verdecken! Nach diesem ersten Gespräch hat meine Tochter immer einmal wieder nachgefragt, ob ich sie noch gern habe – nachdem ich geschimpft hatte. Nach einigen Bestätigungen war dieses Thema durch und sie war sich meiner Liebe auch dann sicher, wenn ich einmal nicht in mir ruhte und schimpfte oder nörgelte.
  • Wenn du eine Kritik aussprichst, kannst du vorab auch deine Liebe für das Kind kundtun. Sage freundlich und meine es auch: „Ich habe dich lieb. Dass du deinen Bruder schlägst, akzeptiere ich jedoch nicht“
    Das ist eine andere - wertschätzendere - Art der Kritik, die ich hier schon näher erläutert habe.


5

5. Gewohnheit: „Hilf mir, es selbst zu tun“

Das ist wohl der bekannteste Satz von Maria Montessori.


Wenn sich dein Kind selbst erfahren darf, stärkt es sein Selbstwertgefühl. Es merkt, „Ich kann es“, „Ich habe es ganz alleine geschafft.“


Für mich beinhaltet dieses Zitat von Maria Montessori folgendes:

  • ​Vertrauen in dein Kind haben, dass es selbst weiß, was es gerade lernen soll
  • Deinem Kind immer einmal wieder eine neue Herausforderung anbieten, die es meistern kann (selber bezahlen, bestellen, Milch kaufen…)
  • Möglichkeiten geben, selbst zu entscheiden
  • Ausprobieren lassen, ohne gleich „Pass auf!“ zu rufen
  • ​Die Umgebung so vorzubereiten, dass dein Kind vieles selbständig machen kann
  • Tipps und Tricks zeigen, wie dein Kind es doch schafft, etwas alleine zu tun.

Damit das selber machen lassen dein Kind nicht in manchen Situationen überfordert, kannst du deinem Kind natürlich deine Hilfe anbieten – aber nicht einfach etwas ungefragt für dein Kind machen, denn damit würdest du ihm dein „das traue ich dir nicht zu“ widerspiegeln.


​Tipp: ​Du stärkst den Selbstwert bei Kindern nicht nur, indem du deinem Kind hilfst, etwas zu schaffen, sondern auch, indem du ihm zutraust, etwas zu schaffen. Anstatt dich innerlich zu sorgen oder zu denken „dafür ist er doch noch zu klein“ ist eine innere Haltung „ich traue es ihm zu“ sehr gut.



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6. Gewohnheit: Gut über dein Kind sprechen

Wie schnell passiert es, dass ich im Zusammensein mit anderen Müttern über meine Kinder rede. Das ist nicht negativ und auch nicht verwunderlich – es ist doch eine Gemeinsamkeit und oft hat man ähnliche Probleme. Geht es dir genauso? Dann solltest du folgendes beachten:


Im Beisein deiner Kinder solltest du zu anderen Müttern nur über ​die positiven Verhaltensweisen deiner Kinder reden – oder über ein ganz anderes Thema als Kinder.


Wenn deine Kinder danach woanders spielen, dann kannst du auch mal deinen Frust oder Ärger aussprechen.


Wie fühlst du dich, wenn jemand in deinem Beisein schlecht über dich redet? Also ich mag es überhaupt nicht und deshalb mache ich es auch nicht vor meinen Kindern, damit ihr Selbstwertgefühl nicht darunter leiden muss.


​​Tipp: Manche Worte und Sätze können dein Kind emotional verletzen und seinem Selbstwertgefühl einen Knick geben. Das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern geht also auch​, indem du so oft wie möglich bewusst mit deinen Worten umgehst. Wenn du mehr über die Macht der Worte lesen willst, lies hier weiter.​

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7. Gewohnheit: Sich selbst entschuldigen

Wenn bei dir einmal die alte Gewohnheit durchgebrochen ist und du dein Kind z.B. emotional „verletzt“ hast, dann entschuldige dich bei deinem Kind. Sage zu ihm „Es war nicht o.k. wie ich gerade mit dir gesprochen habe und das tut mir leid“


Dazu hatte ich eine eindrückliche Erfahrung mit meinem Kind. Als ich mich einmal bei meinem schluchzenden Kind entschuldigte, hörte es ganz schnell mit dem Weinen auf und hörte mir aufmerksam zu, was ich sagte. Danach fing mein Kind auch nicht mehr mit dem Weinen an.​

Tipp: Wenn du dich bei deinem Kind entschuldigst, merkt es, dass du auch nicht perfekt bist – und das ist überhaupt nicht schlecht. Nein, es zeigt deinem Kind, wenn man Fehler macht, kann man sich dafür entschuldigen und es das nächste Mal besser machen. Das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern geht also auch​, indem dein Kind weiß​: Ich bin immer noch ein wertvoller Mensch – auch wenn ich Fehler mache.

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8. Gewohnheit: Gestehe deinem Kind zu, für seine Wünsche und Bedürfnisse einzustehen

Dein Kind hat viele Wünsche und oft auch Forderungen an dich. Es weiß, was es will und möchte dies auch so haben. Das ist die Grundlage von Wachstum: Ich weiß, was ich will = mein Ziel und dann setze ich alles in Bewegung, mein Ziel zu erreichen.


Dabei kann dein Kind schon einmal über die Stränge schlagen und lautstark oder mit übermäßigen Forderungen für sich einstehen. Da ist es wichtig, dass du nicht in diese Dynamik mit einsteigst, sondern deinem Kind sagst, dass du es verstanden hast und seine Wünsche hörst.


Somit versicherst du deinem Kind, dass seine Wünsche, Bedürfnisse bei dir angekommen sind. Wenn dein Kind das weiß, kann es sich ein bisschen entspannen und ihr könnt ein Gespräch führen:


Du wiederholst die Wünsche deines Kindes und legst auch deine Sichtweise offen, z.B. ob das gerade für dich passt oder dir zu einem späteren Zeitpunkt lieber wäre. So könnt ihr euch einer Lösung annähern, die den Wünschen deines Kindes ​entsprechen, aber nicht deine Bedürfnisse außer Acht ​lassen.


Tipp: Das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern geht also auch, indem dein Kind klar vermittelt bekommt: Ich bin es wert, gehört und verstanden zu werden und darüber hinaus sogar bin ich es wert, dass wegen meinen Wünschen nach Lösungen gesucht wird – auch wenn das nicht immer 1:1 dem entspricht, was dein Kind zu Beginn forderte. Kinder sind immer bereit, Kompromisse zu finden, solange sie wissen, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse wahrgenommen wurden!

​Willst du diese  8 Gewohnheiten und die noch folgenden Tipps zum Selbstwertgefühl steigern bei Kindern ​als PDF Download?

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Selbstwertgefühl steigern bei Kindern: 5 weitere Möglichkeiten, wie dir das im Alltag gelingt:

  • ​Lege mit deinen Kindern ein Erfolge-Buch an. Darin notierst du mit deinem Kind Meilensteine in seinem Leben. Es hat Fahrrad fahren gelernt – rein ins Buch. Es kann auf einem Bein sicher stehen – ab ins Buch damit. Ihr könnt es auch zu einem abendlichen Ritual machen und anstatt nur Meilensteine der Entwicklung aufzuschreiben, kann dein Kind jeden Abend mit dir überlegen, was ihm heute gut gelungen ist.
  • ​Wenn dein Kind dir helfen will, lass es dir helfen – auch wenn du denkst, dass es dafür noch zu klein ist. Etwas Schwieriges zu schaffen, ist eine enorme Stärkung des Selbstwertgefühls! Und wenn einmal etwas kaputt geht beim Mithelfen? Dann ist es wichtig deinem Kind zu vermitteln: „Das passiert eben manchmal. Wenn man viel im Haushalt mit Geschirr hantiert, dann fällt auch einmal eines runter“. (Und falls dir das nicht gelingt, weil du vielleicht schon angespannt warst und losgeschimpft hast, ist das auch kein Weltuntergang. Das passiert mir auch. Das ist dann eine gute Gelegenheit, die Gewohnheit Nummer 7 – sich entschuldigen – einzuüben!)
  • ​Versuche, dein Kind so wenig wie möglich mit anderen Kindern zu vergleichen – auch nicht in Gedanken. Es ist mir klar, dass das nicht immer gelingen kann. Sobald du dir jedoch bewusst wirst, dass du dein Kind vergleichst, versuche es loszulassen und an die individuellen Stärken deines Kindes zu denken.  Das Selbstwertgefühl steigern bei Kindern geht also auch​, indem du dich auf ​die kindlichen Stärken konzentrierst.
  • Lege immer wieder einmal deinen Fokus darauf, dich deinem Kind mit deiner ganzen Aufmerksamkeit zuzuwenden. Zeige deinem Kind, du bist mir wichtig genug, dass ich für dich etwas unterbreche und mir dir zuwende – nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Es ist ganz normal, dass das nicht immer geht, weil du durch andere Aufgaben oder Verpflichtungen abgelenkt bist. Nimm dir einfach täglich ein bis zwei Mal ganz bewusst Zeit dafür und zeig deinem Kind dein aufmerksames Interesse an ihm – das stärkt den Selbstwert deines Kindes ungemein.
  • Bring deinem Kind bei, dass Fehler machen dazugehört, wann immer man etwas Neues lernt. Sag ihm, dass Fehler ihm nur anzeigen, woran es noch weiter üben soll. Dadurch lernt dein Kind schon ganz früh, dass Fehler machen nichts über die Wertigkeit einer Person aussagt.

Um das Selbstwertgefühl von Schulkindern zu stärken, empfehle ich dir diesen weiteren Artikel.

Challenge:

Suche dir jetzt ein bis zwei Gewohnheiten oder Möglichkeiten aus, notiere sie dir an einem prominenten Platz und integriere diese Gewohnheit eine Woche lang so oft in deinem Alltag wie möglich.

Schreibe einen kurzen Kommentar, dass du mitmachst! Ich freue mich wirklich über deine Teilnahme!​

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  1. Hallo Petra,
    Danke für Deinen Beitrag. Ich habe eine 4 jährige „Pippi Langstrumpf“ im Haus, die ungerne Zähne putzt, ungerne aufräumt, viel diskutiert und ganz viel träumt. Das führt oft dazu, dass sie wirklich keine Bitte ( und schon gar nicht zwei Bitten: z.B. Zähne putzen, Hände waschen) nachkommt. Irgendwann bin ich an dem Punkt, an dem ich sage: „ 1 Woche keine Süßigkeiten, kein Film am Wochenende, etc.“
    Leider klappt das. Ich würde es aber lieber anders machen. Ich schimpfe so ungern, aber die kleine Maus testet für ihr Leben gerne die Grenzen. Ich liebe meine kleine Räubertochter und ihren Dickkopf, aber ich habe Sorge, dass sie damit in der Kita und später in der Schule enorme Probleme bekommen wird. Manchmal führt diese Sorge dazu, dass ich einfach nur laut „Kommandos“ gebe und sie nicht trödeln und träumen lasse. Gelassenheit hat leider bei Termindruck seine Grenzen. Aber ich mag es selbst nicht laut zu werden und viele Deiner Tipps werden umgesetzt. Ich sage täglich wie lieb ich sie hab, auch wenn wir streiten, wir lesen zusammen, wir spielen, wir erzählen, ihre Freunde dürfen immer vorbeikommen und übernachten auch ab und zu. Vieles ist sehr sehr schön, nur „hören“ und sich an Regeln halten will die kleine Maus am liebsten nie.
    Was mache ich falsch? Lg Christine

    1. Hallo Christine,
      du machst nichts falsch! Du gibst dein bestes und reflektierst dein Handeln, was super ist. Es ist ganz normal, dass Gelassenheit bei Zeitdruck Grenzen hat und auch dass man ab und zu laut wird – das geht mir ganz genau so. Was mir geholfen hat anstatt wenn-dann´s zu benutzen bzgl typischer Routinen wie Hände waschen und Zähne putzen: Ich habe Routinen eingeführt und diese Routine-Ablaufpunkte aufgehängt, sodass meine Kinder nicht mehr meiner Aufforderung nachkommen müssen oder ich mich wie ein Papagei wiederhole, sondern ich nur noch an die Routinekarten hinzeige oder daran erinnere. Das geht viel besser bei uns, als dass ich jeden Tag um diese Handlungen bitte. Probiere doch mal aus, ob es deiner Tochter auch hilft – es ist manchmal leichter sich an Regeln und Grenzen zu halten, die von woanders als von Mama kommen :-). Diese Routinekarten kannst du dir selbst malen oder es dir leicht machen und sie hier bei mir kaufen.

  2. Hallo
    Vielen Dank für die tollen Tipps, ws hilft sehr zu lesen, dass ich schon vieles richtig mache und was ich noch machen kann, damit mein Kind sich gut fühlt. Deinen Beitrag finde ich sehr liebevoll und umsichtig.
    Liebe Grüße
    Janina

  3. Hallo Petra!

    Bin gerade darauf gestoßen und ich mache mit.

    Vieles davon setze ich oft schon um. Die meisten Probleme bereiten mir das handlungsbezogene Loben. Deshalb danke für die Beispiele.

    Trotzdem die Frage: Was entgegne ich meinen Mathegenies, wenn sie mir stolz eine 1 präsentieren? Sie müssen dafür ja nicht viel tun. Ich weiß, wie es ist, wenn etwas als selbstverständlich hingenommen wird, worüber man sich selbst aber freut. Oder schlimmer noch das genervte Augenrollen von Mitschülern “war ja klar”…

    LG, Andi

    1. Hallo Andi,
      schön, dass du mitmachst!

      Ja ich kenne dieses Problem auch aus meiner Vergangenheit und deshalb fände ich es schön, wenn man sich mit dem Kind über die 1 freut – auch wenn es sich nicht dafür anstrengen musste. Mitfreuen ist auch nicht Loben und setzt dein Kind nicht unter Druck, um nächstes Mal auch eine gute Note zu schreiben. Es ist mehr eine Anerkennung für das, was es eben gut kann.

      Beispiele wären:

      “Ich freue mich mit dir, dass dir Mathe so leicht fällt und du (wieder) eine 1 bekommen hast” oder einfach nur: “Ich freue mich mit dir über deine 1 in Mathe.”

      Mit diesen Sätzen nimmst du die 1 nicht als selbstverständlich hin, aber ignorierst sie auch nicht und spielst die Note nicht herunter, nur weil es deinen Kindern leicht fällt.

      Das handlungsbezogene Loben hebst du dir für Fächer auf, die deinen Kindern vielleicht nicht so liegen wie Mathe.

      Ich hoffe, diese Antwort hilft dir weiter!
      LG Petra

  4. Hi, ich finde deinen Beitrag klasse und mache auch mit :) Ich versuche bereits viele Gewohnheiten in unseren Alltag einzubauen, aber einige schafft man nicht immer – man ist halt auch nur ein Mensch… Hauptsache man nimmt sein Kind als vollwertigen Menschen wahr ;)

  5. Ich bin 3fach-mama und wende schon vieles an, manches “übersieht” man oft im stressigen Alltag. Ich werde sie mir an die pinnwand hängen, um stets daran erinnert zu sein. Vielen Dank für diese tolle Übersicht!
    Gruß Gabi

  6. Super geschrieben leicht verständlich und praxisbezogen, habe dich gleich weitergegeben an Eltern die genau das gesucht haben und ja ich mache mit! Wir kennen uns übrigens von der FAKS Kempten. ❤️ Grüßen Anja mit 4 Kinder und 4Tagespflegekindern

  7. Danke für die Tipps, da kann ich mir noch etwas abgucken. Meine Ausnahmen werden momentan nämlich eher zur Regel. LG

  8. Hallo…,
    Die Idee ist richtig super. Danke dir viel Mal.
    Ich habe Drilling die sind 7jährig. Der Alltag ist nicht immer einfach. Es kommt bei mir vor das ich nicht alle diese 8Pünkte im Alltag anwende . Ich bedanke mich immer wenn sie mir geholfen haben. Ich könnte es besser machen.🙈🙈.
    Für mich eine grosse Herausforderung bzw. eine riesen Challenge. Ich möchte bei diesem Challenge gerne mitmachen.
    Marry Christmas🎄🎄
    Maria

    1. Liebe Maria,
      du musst auch nicht alle 8 Dinge gleichzeitig schaffen. Konzentriere dich erst mal nur auf ein oder zwei und dann kannst du dich langsam steigern. Damit wird die Challenge machbarer…
      LG Petra

  9. Super Idee! Bin Mutter von einem Sohn 12 und einer Tochter 9. Vieles setze ich auch schon um. Es vergeht kein Tag an dem ich meinen Kindern sage das ich sie lieb habe und stolz auf sie bin.
    Ich bin immer wieder entsetzt wie viele Mütter in meinem Umfeld noch erziehen und nicht leiten!

  10. Liebe Petra,
    durch das viele positive Feedback von anderen Mamas, Omas, Opas, Bekannte, etc….. dachte ich ich mach das ja schon recht gut, bin aber auch wie du und viele andere in die Falle getappt und wollte meine kids nicht als zu perfekt darstellen und bin dem verfallen gelegentlich mal etwas negatives oder nicht ganz so einfach zu bewältigendes den anderen klagenden Müttern zu erzählen(was schon stimmt aber eigentlich im Nachhinein niemand etwas angeht!)…..
    …Wieso kann ich nicht dazu stehen, dass es tolle kids sind…….die natürlich schon, aber zum Glück meistens nur in unseren 4 Wänden, ihre Macken haben?!
    Die kids sind so gut, lieb, tolerant, umgänglich,….wie ich und eine wenig auch mein Mann ;-) es aus ihnen gemacht haben!
    Genauso wie es bei euch allen auch ist!
    Überall gibts kleine oder grössere Probleme oder Unstimmigkeiten……
    Mit diesen also deinen hier niedergeschriebenen Punkten verinnerlich ich mir das auch nochmal so richtig und gehe bewusster um mit dem was ich mache und sage zu und über meine Kinder.
    Danke, dass du es so deutlich und klar formuliert hast!
    Ich werde deine Seite weiter empfehlen…..hoffe nur, dass die anderen das nicht als Kritik sehen sondern als die wertvolle Unterstützung die du dabei beabsichtigst und die ich gerne auch annehme :-)))
    Liebe Grüsse
    Cathrin (53 mit 2 kids: 12+10)

  11. Ich nehme mir ab sofort vor so positiv mit meinen Kindern umzugehen, aufmerksam zuzuhören und positives Feedback zu geben. Ich hoffe das geht immer besser! Als ich es bis jetzt schon versucht habe kam nur positive Resonanz.

  12. Hallo,

    es sind gute Ratschläge und ich wende sie tatsächlich unbewusst an. Nicht alle Tipps, deshalb nehme ich die challenge gerne an.
    Hmmmm, nur sind meine 4 Kinder schon groß und erwachsen. Und noch immer ist es meine Aufgabe, nicht nur mit den Tipps meine Kinder zu begleiten. Erwachsene Menschen aufzubauen ist sehr schwer. Falsche Prägungen zu löschen ist eine Geduldsfrage für mich. Ich gebe nicht auf …

  13. Ich bin dabei 💪 Einige Punkte mache ich auch, aber beim Lesen war ich mir nicht sicher,ob ich es an meinen drei Kindern mache oder nur bei meinem ältesten 🤔 Nun werde ich die Liste mit drei Spalten machen iund dies kontrollieren!

    1. Hallo Angela,
      ich würde deinem Kind zeigen, wie es das wichtigste von seinem Vortrag auf kleinen Karteikarten organisieren kann, damit dort schon mal wichtige Anhaltspunkte sind, wenn es ins Stocken geraten soll. Dann würde ich meinem Kind anbieten, ob es vor mir den Vortrag halten möchte. Alternativ kann es auch erst alleine im Zimmer den Kuscheltieren oder Legofiguren den Vortrag erzählen. Oder ihr druckt Fotos vom Lehrer und/oder Klassenkameraden aus und stellt sie im Zimmer auf und dann wird der Vortrag geübt. Oder ihr könntet auch Freunde aus der Klasse einladen und jeder darf abwechselnd seinen Vortrag halten. Gemeinsam übt es sich viel lustiger.
      Ansonsten könntest du noch von deiner Erfahrung eigener Vorträge/Referate erzählen und wie du mit deiner Aufregung umgegangen bist.
      Wenn dein Kind sich gut ausdrücken kann im Alltag, dann würde ich auch das nebenher erwähnen, dass das eine Stärke von ihm ist, welches ihm sicherlich im Vortrag helfen wird.
      Ich hoffe, das konnte dir weiterhelfen. LG Petra

  14. Danke liebe Petra für die wertvollen Ratschläge und Tipps.Ich arbeite im Kindergarten als pädagogische Mitarbeiterin und kann da auch einiges umsetzen. Die handlungsbezogene Anerkennung finde ich gut. Mir passiert oft, dass ich sage, das hast du gut gemacht oder das gefällt mir gut. Dies mochte ich versuchen zu meiden.

    Liebe Grüße

    Sara

  15. Hab es sehr interessiert gelesen. Ich bin oft fix und alle vom Alltag und da spreche ich mit meinem Sonnenschein nicht immer so wie ich gerne möchte. Gerade wurde mir auch wieder bewusst, das es nicht nett ist in seinem Beisein über ihn etwas Negatives zu sagen. Hin und wieder ist da auch Mal eine Entschuldigung meinerseits fällig. Vielen Dank für den Beitrag. Bei der Challeng würde ich gerne mit machen. Liebe Grüße!

  16. Hallo Petra,
    Ich hab 2 Jungs. Dein Artikel wird gleich ausgedruckt und ich versuche die Ratschläge zu beherzigen. Einiges funktioniert schon ganz gut,denke ich. Aber es ist gut bewusster darauf zu achten, hoffentlich werden bisher fehlende Aspekte dann verinnerlicht. Danke für deinen Artikel. Ich mach die Challenge mit :)
    VG Jana

  17. Das ist eine tolle Idee. Ob ich acht Wochen so intensiv daran denke (ich weiß, man müsste immer daran denken), weiß ich nicht aber zumindest werde ich drauf achten.
    Auch wenn die Kinder klein sind bekommen sie ja schon so viel mit und hugo versteht mit seinen 20 Monaten wirklich schon eine Menge.
    Vielen Dank für den den Denkanstoß.
    Grüße, sophie

    1. Schön, dass du mitmachst! Du kannst dir gerne für jede Woche eine Sache des Artikels herauspicken und dich darauf konzentrieren – das macht das “sich erinnern” viel einfacher! LG Petra

  18. Callenges finde ich persönlich nicht gut aber diese ist echt Gold wert bin auf jeden Fall mit dabei danke das es noch Menschen wie Sie gibt 😉

  19. Ich werde es versuchen.
    Lg Stefanie

    Mein Sohn ist 6 Jahre und seid Sept. In der Schule. Wir haben oft Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben.
    Auch in der Schule stört er oft und bleibt nicht sitzen.
    Ich glaube das könnte für uns eine Lösung sein.
    Glg Stefanie

  20. Danke! Ich habe drei Jungs im Alter von 1-6 und da geht es manchmal hoch her, aber deine Worte haben mir gezeigt, dass dies normal ist. Ich werde jetzt versuchen dies umzusetzen.

  21. Ich mache mit und werde ab jetzt die 8 Gewohnheiten im Alltag umsetzten und meine Worte genau überlegen bevor ich mit meinem Kind spreche.
    Vielen Dank dafür

  22. Ich finde diesen Beitrag tröstlich, inspirierend und sehr hilfreich. Mein Mini ist 4 Jahre und oft fühle ich mich heillos überfordert und hilflos. Ich mache mit denn ich liebe meinen Schatz sehr und wünsche mir, dass sie glücklich ist und sich wohl, geliebt und geborgen fühlt! Danke!

    1. Ich glaube, jede Mama fühlt sich manchmal heillos überfordet oder hilflos. Da bist du nicht alleine. Ich finde es ist nur wichtig, dass man sich hinterfrägt und ggf. etwas verändert. LG Petra

  23. Hallo liebe Petra,
    Eine gute Freundin hat mir diesen Link geschickt. Wir haben uns gerade gestern darüber unterhalten. Über das Verhalten unserer Kinder und das ihr Verhalten eine Reaktion auf unser Verhalten ist.
    Ich frage mich immer, wieso mein Sohn so ein geringes Selbstbewusstsein hat. Ich möchte nicht, dass er später die gleichen Probleme hat wie ich. Also versuche ich alles, um ihn zu stärken. Doch mit diesem Artikel wird mir bewusst, wie kontraproduktiv Teile meines Verhaltens sind. Ich möchte nicht den gleichen Fehler wie meine Eltern machen.
    Mein Sohn ist jetzt 5! Ich bin 36! Und dieser Artikel wird nun gleich ausgedruckt und in unseren Alltag integriert.
    Danke liebe Petra für diesen tollen Beitrag.
    LG Melanie

  24. Ich habe angefangen Punkt eins zulesen und gleich überlegt wie ich mir Alle Punkte merken kann und wollte Sie mir aufschreiben. Dann habe ich von deiner Challenge gelesen :)
    Ich finde es sehr wichtig seine Kinder wertschätzend zu behandeln aber leider sieht man das so kaum! Ich hoffe natürlich dass ich diese Punkte “immer” umsetzen kann aber noch ist mein Baby etwas klein um mich richtig zu verstehen. (4Monate)
    Vlg und danke für die wertvolle Auflistung!

    1. Hallo,
      danke für deine Worte! Finde ich klasse, dass du dir jetzt schon überlegst, wie du später mit deinem Kleinkind umgehen möchtest. Wünsche dir alles Gute. LG Petra

  25. Ein super Artikel. Einiges mache ich bereits und bin auch sehr froh, dass ich das kann. Bei anderen Sachen hilft es bestimmt sich den zettel zu schreiben. Das werde ich jetzt auch mal machen und auch an meine Schwester weitergeben. Eine super Hilfestellung um das wichtigste nicht aus den Augen zu verlieren. Vielen Dank für den tollen Beitrag !

  26. Das bei meinen Söhnen zu beachten fällt mir nicht schwer.
    Aber mit meinen 21 Zweitklässlern gelingt es mir oft nicht. Deshalb nehme ich es mir ganz fest vor. Hilfreich ist dabei sicher, die Grundsätze täglich zu lesen! Vielen Dank!

  27. Hallo ich will gerne mit machen! Ich heisse Daria bin 26 und habe zwei Kinder 8 jahre alt und 3 monate alt. Seid der kleine auf der Welt ist kommt mein grosser leider oft mals zu kurz und ich bin schnell genervt und auch oft am motzen. Das will ich unbedingt wieder ändern.
    Lg Daria

  28. Knackige und wertvolle Zusammenfassung, dankeschön! Habs mir bunt aufgeschrieben, es hängt an einem gut sichtbaren Ort, vielleicht lese nicht nur ich es ;)

    1. Danke dir Sheila!
      Gut sichtbar aufhängen, damit du und andere es lesen können, hört sich ja gleich nach einem doppelten Erfolg an! Wünsche dir/euch eine gute Umsetzung im Alltag. Wenn ich etwas Neues umsetzen möchte, dann am besten immer sofort und richtig gut – ich vergesse immer, mir Zeit für die Veränderung zuzugestehen. Deshalb mein Ratschlag: Gib dir Zeit und freue dich über kleine Erfolge ;-)
      LG Petra

      1. vieles davon, mache ich schon. aber irgendwie, passiert es mir immer wieder, das eins auf der strecke bleibt…und mache mir damit ziemlich stress, jaaaa nichts zu vergessen was wichtig ist. mit der liste habe ich es aus meinem kopf, aber doch präsent um immer wieder alle aspekte einzugliedern. mehr gelassenheit für mich und mein hirn! ;)

  29. Herzlichen Dank für diesen Artikel und die genauen Anleitungen, die Du gibst.
    Meine Erfahrung dazu ist, dass es die Kinder einem mit guten Noten einem enormen Bewußtsein und vielem mehr danken, wenn man als Eltern wirklich darauf achtet, dass die Kinder Lob und Anerkennung bekommen.Auch, dass sie die Liebe spüren.
    Meine Kinder sind schon größer und zeigen jetzt, dass sich die Mühe gelohnt hat, sorgsam und achtsam mit ihnen umzugehen.
    LG. Ulrich

  30. Ich mache auch bei Punkt 7 mit! Und zwar möchte ich nicht “nur” nicht schlecht über sie reden, wenn sie es hören (das mache ich sowieso kaum), sondern überhaupt nicht. Ich ertappe mich in letzter Zeit häufig bei Sätzen wie “er ist halt…” und dann kommt etwas Negatives. Da will ich diese Woche achtsamer sein und mich vor diesen Schubladen hüten. Danke für die Anregung! lg, Mirjam

      1. Zu anderen Eltern, wenn wir uns über unsere Kinder und unseren Alltag unterhalten. Ein Beispiel: Wenn mir jemand sagt, wie vernünftig und sozial meine Tochter ist, nehme ich das Kompliment an und ergänze: “Aber gell, wir haben noch ein zweites Kind…” Und schon habe ich meinen Sohn in Richtung “Problemkind” geschubst. Was er erstens nicht ist und zweitens umso eher wird, wenn ich ihn mit diesen Augen ansehe. Dabei wollte ich vielleicht nur relativieren, dass bei uns auch nicht alles ideal ist, aber es ist unfair, dies mit einer negativen Aussage über meinen Sohn zu machen.
        Ich glaube auch, je mehr ich solche Sätze sagte, desto mehr haften sie in meinem Kopf und desto mehr prägen sie mein Verhalten ihm gegenüber. lg, Mirjam

        1. Ich glaube das ist mit ein großer Grund, warum ich vor anderen erzähle, was nicht so gut läuft. Weil ich nicht angeben will, wie toll meine Kinder sind und auch zeigen will, dass wir auch schwierige Momente oder Stunden haben, was natürlich auch stimmt. Nur muss ich mir angewöhnen vor meinen Kindern das Gute zu erzählen. Lg Petra

  31. Ja, genau das hat mich so berührt! Aber ich muss mir dann den Text wirklich ausdrucken, denn ich merke, wenn man das nicht eine Weile vor den Augen hat, um es wirklich zu verinnerlichen, frisst der Alltag, gefräßig wie er ist, das einfach wieder auf! :-)
    Danke nochmals! <3
    Ich wünsche dir einen wunderschönen Wochenstart!
    Ganz liebe Grüße
    Maria!

    1. Liebe Maria,

      mein Alltag ist auch so gefräßig. Deshalb der Merkzettel (auf dem die Punkte nochmals in Kurzfassung stehen), der bei mir im Wohnzimmer liegt :-). Hilft mir echt beim Erinnern.
      Dir eine schöne und erfolgreiche Woche!

      LG
      Petra

  32. Wunderbar!
    Vielen, vielen Dank für diese Worte!
    Vor allem das Negativ-Reden über mein Kind hat mich berührt!
    Ich schimpfe zwar nicht über unseren Schatz, aber ich erzähle oft, wie anstrengend sie ist, weil sie so ein Energiebündel ist!
    Ja, ich werde versuchen wirklich achtsam sein!
    Vielen lieben Dank!!! <3
    Maria

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