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Geht es dir auch so? Eigentlich willst du gerne wertschätzend mit deinen Kindern sprechen, aber im hektischen Alltag oder in einer stressigen Situation merkst du manchmal (oder öfter) dass das nicht der Fall ist. Um in stressigen oder hektischen Situation wertschätzend zu kommunizieren mit Kindern bedarf es einer Strategie.

Warum?

Du hast eingespielte Verhaltensmuster. Wenn du festgestellt hast, dass du in stressigen oder hektischen Situationen unfreundlich wirst oder viel schimpfst, dann siehst du deine eingefahrenen Verhaltensmuster in Aktion. Auch wenn du eigentlich wertschätzend Sprechen willst, übernehmen deine Sprechmuster das Steuer.

Damit du dieses Muster verändern kannst, brauchst du eine Strategie und deine Motivation, etwas daran zu ändern.

Lies den Artikel bis zum Ende durch und du wirst lernen, was du tun kannst, um deine negative Sprechweise zu reduzieren und ein gutes Kommunikations-Vorbild für deine Kinder zu sein.

Kommunikation mit Kindern: Reduziere deine negativen Sprechmuster

Ich merkte, wie schwer es ist, das wertschätzende Sprechen beizubehalten, wenn ich mich in einer stressigen Situation befand oder mich richtig ärgerte. Kennst du das auch?

Plötzlich – im Stress oder im Ärger – hörte ich mich Verallgemeinerungen oder Drohungen aussprechen wie: „Immer muss ich dir … sagen“ oder „Wenn …,dann …“

Darüber hinaus beobachtete ich an mir, dass ich mich in stressigen oder ärgerlichen Situationen oft in einer Endlosschleife aus Reden, Ermahnungen und Anweisungen geben befand.

Beides gefiel mir überhaupt nicht und deshalb wollte ich daran arbeiten!

Welche Sprech-Unarten entdeckst du im Alltag mit Kind bei dir selbst? Möchtest du das ändern? Wenn ja, dann lies weiter und erfahre, was ich gemacht habe, um meine Sprech-Unarten zu reduzieren.

Achtsame Kommunikation mit Kindern – mit einem Reset beginnen

Damit meine achtsame Kommunikation mit Kindern gelingen konnte, musste ich erst einmal meine Sprechmuster in stressigen Situationen in den Griff bekommen.

Ich entschloss mich dazu, dies mit einem Reset zu tun – zurück auf Null zu gehen – und neu beginnen.

Vier Wochen lang legte ich eine Sprech-Fastenzeit ein, welche ich in allen stressigen und potentiell zu Ärger führenden Situationen anwandte.

Anstatt Ermahnungen, Anschuldigungen, Wenn-dann´s und Anweisungen auszusprechen, schwieg ich lieber und versuchte, alternative Wege zu finden, um diese herausfordernde Situation ohne Nörgeln oder Schimpfen zu meistern.

Wenn z.B. mein Kind etwas für die Schule suchte und schimpfend durch die Wohnung raste, habe ich anstatt ihr vorzuwerfen: „Wenn du deine Sachen einfach mal an den vorgesehen Platz legen würdest, dann wüsstest du jetzt, wo es ist!“ einfach mit ihr gesucht.

Klar möchte ich, dass mein Kind seine Sachen an Ort und Stelle aufräumt, damit es Ordnung lernt und Dinge wiederfindet. Aber der Zeitpunkt ihr das beizubringen, ist nicht der stressige Morgen, sondern beim Aufräumen selbst.

Diese Sprech-Fastenzeit zwingt dich fast dazu, anders zu handeln und das wird deine Beziehung zu deinem Kind, aber auch das Selbstwertgefühl deines Kindes stärken.

Nörgeln, Tadeln, Vorwürfe oder Kritik hingegen schwächen die Beziehung und auch das Selbstwertgefühl des Kindes. Außerdem kommen Nörgeln, Tadeln, Vorwürfe und Kritik meistens wie ein Bumerang zurück in Form von schlecht gelaunten Kindern, die nicht mehr kooperieren wollen und vielleicht ihrerseits mit Schimpfen oder Schreien reagieren.

Wertschätzende Kommunikation mit Kindern – was du also tun kannst:

  • Wenn du in einer stressigen Situation bist, kannst du, anstatt gewohnheitsmäßig gestresste und zunehmend genervte Anweisungen auszusprechen, damit ihr z.B. pünktlich außer Haus kommt, kreativ werden und neue Wege suchen. Beispiel: Bei Kleinkinder eignen sich dafür Anziehspiele, damit sie schneller werden.
  • Wenn du dich anfängst zu ärgern, dann sagst du erst einmal gar nichts – anstatt dessen atmest du ein paar Mal so ruhig wie möglich durch und leitest deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Wie fühlt er sich gerade an? Steht er fest auf dem Boden?
  • Du kannst auch versuchen, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten (Beispiel: Als ich in dem Alter war, habe ich doch auch nicht einwandfrei funktioniert) oder das Verhalten deines Kindes zu verstehen (Beispiel: Mein Kind weiß sich gerade nicht anders Gehör zu verschaffen als mit Schreien).

Finde ein neuen Verhaltensmuster, das zu dir passt und dann nutze dieses neue Verhaltensmuster jedes Mal, wenn du in Stress oder Ärger gerätst und mit Schimpfen, Nörgeln…beginnen möchtest.

Das machst du, um nicht in dein altes Sprechmuster zurückzufallen – du setzt dem Sprechmuster also ein neues Verhaltensmuster entgegen. Mit genügend Übung (mindestens drei Wochen) überschreibt das neue Muster das alte.

Nachdem du das neue Verhaltensmuster durchgeführt hast, kannst du versuchen, ob du schon wieder ruhig und wertschätzend sprechen kannst. Wenn ja ist alles gut. Wenn nein kehrst du zurück zum neuen Verhaltensmuster, bis du dich soweit beruhigt hast, dass du wieder freundlich sprechen kannst.

Kommunizieren mit Kindern: Ein gutes Kommunikationsvorbild sein

Zuerst möchte ich dir eine Beobachtung mitteilen und vielleicht erkennst du dich in dieser Beschreibung wider:

Ich sehe, wie mein ältestes Kind auf sein Geschwisterkind einredet und dabei immer energischer wird, aber nicht zuhört, was ihr Bruder will.

Sie hält auch nicht inne, um in seinem Gesicht oder seiner Körpersprache zu lesen, dass er sich gerade eingeschüchtert fühlt und gar nicht weiß, wie und ob er seine Meinung kund tun darf.

Während ich diese Situation beobachte, wird es mir ganz heiß und mir fällt es wie Schuppen von den Augen:

Meine Große gibt das an ihren Bruder weiter, was sie zuvor auch schon erlebt hat. Nämlich, dass der Größere das Sagen hat und der Kleinere zu gehorchen hat.

Diese Situation wird sie in ihrem Umfeld schon öfter erlebt haben, aber auch ich lebe ihr das leider hin und wieder vor, wenn ich nach einem anstrengenden Tag nicht mehr weiter auf die Wünsche meiner Kinder achte, sondern sie zügig ins Bett bringen will und dabei auch „energischer“ vorgehe als sonst.

Als Beobachter – also von außen betrachtet – ist das keine nette Umgangsweise, das habe ich während meiner Beobachtung, der zuvor beschriebenen Situation, feststellen können.

Das war also die ausschlaggebende Beobachtung, um an meiner kommunikativen Vorbildfunktion zu arbeiten. Denn ich wollte meinen Kindern vorleben, wie sich wertschätzendes Sprechen anhört – anstatt von ihnen zu erwarten, dass sie es tun.

Kurz gesagt: Ich wollte mein Kind nicht dazu erziehen, freundlich mit anderen umzugehen, sondern ich möchte, dass es sich dies ganz einfach von mir abschauen kann und es weiter gibt.

Deshalb fasste ich mich selbst an die Nase und achtete auf meine Kommunikationsweise. Besonders gut ging das NACHDEM ich zuerst mein neues (weiter oben beschriebenes) Verhaltensmuster durchgeführt hatte und ich innerlich ruhiger war.

Wie ich versuche, ein gutes Kommunikationsvorbild für meine Kinder zu sein:

Anstatt „harte“ Forderungen zu stellen, will ich meinen Kindern mitteilen, was ich in einer Situation beobachte und wie es mir damit geht und was ich brauche bzw. mir wünsche.

Ich will meinen Kindern damit die Möglichkeit geben, aus freiem Willen zu kooperieren (anstatt gehorchen zu müssen), weil sie zuvor erfahren haben, was mir wichtig ist oder welche Bedürfnisse ich habe.

Ich machte die Erfahrung, dass meine Kinder viel eher meinen Wünschen entsprachen, wenn sie wussten, warum mir das wichtig ist - anstatt es einfach nur zu fordern.

Außerdem habe ich auch einmal eine 30 Tage Challenge "Wertschätzender Umgang mit meinen Kindern" gemacht. Das kannst du hier nachlesen.

Und wie du wertschätzender damit umgehst, wenn dein Kind ständig nach Süßigkeiten bettelt und du schon ganz genervt davon bist, findest du in diesem Artikel: Kind will ständig Süßigkeiten

Bist du auch mit dabei bei der achtsamen Kommunikation mit Kindern?

Willst auch du die Beziehung zu deinen Kindern und deren Selbstwertgefühl stärken, indem du eine Fastenzeit von Tadeln, Nörgeln, Anschuldigungen und Befehlen machst?

Dann mache doch mit! Achte die kommenden Wochen darauf, dass du ein neues positives Verhaltensmuster (wie oben beschrieben) einübst, um dich bei Stress und Ärger zuerst zu beruhigen – um nicht in deine alte Sprechweise zurückzufallen.

Willst du deinen Kindern auch vorleben, wie sich wertschätzendes Sprechen anhört? Willst du ihnen anhand deiner Sprechweise zeigen, wie man für sich und seine Bedürfnisse einstehen kann, ohne dabei seinen Gegenüber einzuschüchtern oder ihn emotional zu verletzen?

Dann kannst du zusätzlich darauf achten, dass du nach deinem neuen (dich beruhigenden) Verhaltensmuster wieder wertschätzend mit deinen Kindern sprichst.

Natürlich werden immer wieder „Ausrutscher“ passieren. Das ist nicht schlimm! Das Kommunizieren mit Kindern zu verbessern ist immer ein Prozess – und Prozesse brauchen Zeit. Außerdem gehören Fehler zum Lernprozess dazu!

Spring an Bord unserer Monatsfokusse und sei mit dabei! Hinterlasse mir bitte einen Kommentar, dass du mitmachst. Ich freue mich riesig, wenn es wieder ganz viele sind!

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Weitere Artikel zum Alltag mit Kind verbessern findest du, wenn du auf den Link klickst.

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  1. Ich mache auch mit! Oh, das wird vor allem schwer, wenn man sich beeilen muss, aber da man sich da oft selbst schon nicht hören mag ist Schweigen (und nachdenken) sicher die bessere Alternative!
    LG, Daniela

  2. Hallo Petra!

    Bin sehr gerne dabei!
    Ich nerve mich nämlich manchmal selbst damit. Erst letztes Jahr habe ich dazu ein Seminar besucht und just ab diesem Zeitpunkt, schien mein Großer (5, bald 6) richtig aufzudrehen… und der Kleine (1,5) wird auch immer mobiler und eigenständiger… ich werde mich also sehr gerne bewusster damit auseinandersetzen.

    Liebe Grüße und ein dickes Danke!
    Marion

  3. Möchte auch wieder dabei sein. Irgendwas bleibt immer wieder hängen und schaff ich zu ändern bei mir und meinen 2 kids( 6 +10)

  4. Hallo,
    Ich bin auch dabei !
    Immer wieder ertappe ich mich dabei , wie mir mit meinem 2-jährigem der Geduldsfaden reißt. ich freue mich auf den Februar zum Üben in besseren Strategien als quengeln oder drängeln.
    Liebe Grüße
    Sophie

  5. Hallo Petra,

    ich bin auch mit dabei. Deine Themen treffen immer so schön unsere Alltagssituationen und deshalb lese ich auch immer aufmerksam mit hier.
    Derzeit bin ich aus beruflichen Gründen dran, unsere Uhrzeit des „aus dem Haus gehens“ nach vorne zu ziehen. Das endet meist in ständigem Ermahnen, Drängeln und macht alle unzufrieden. Deshalb bin ich dabei und bin gespannt, ob’s klappt!

    LG, Michaela

  6. Ich bin auch dabei! Ich versuche schon länger daran zu arbeiten (es gelingt mal, mal weniger gut…) und ich hoffe, es über diesen Weg noch besser umsetzen zu können. Und wenn ich schon mal dabei bin, versuche ich das auch gleich an meinem Arbeitsplatz, dem Klassenzimmer…
    Danke für die tollen Inspirationen!

  7. Hallo Petra,
    Ich bin dabei. Mir geht es ähnlich wie Dir im Alltag. Ich möchte es endlich mal anders versuchen.
    Ganz bewusst ziehe ich mich dieses Wochenende mal raus aus dem Familienalltag und fange dann am Sonntag Abend schon mal an mit dem Fasten.
    Liebe Grüße

  8. Gerade heute Morgen noch solch eine unangenehme Situation mit meinem 2-Jährigen gehabt als wir los mussten zum Kindergarten. Ich hab mich verbal daneben benommen… Also bin ich mit dabei!

  9. Hallo Petra. Ich als 2-fach Mutti muss wirklich sagen dass mir deine Tipps wie gelegen kommen und aus dem Grund möchte ich Dich auch gerne weiter verfolgen und werde versuchen dein Ziel zu meinem zu machen. Mach weiter so!

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