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December 1, 2020

Kennst du dieses Gefühl von mein Kind macht mich aggressiv? Wenn der Tag mit deinem Kind einfach immer anstrengender wird und die Wut überkocht?

Diese Gefühle von Ärger, Wut oder Aggression haben eine wichtige Funktion.

Kind macht mich aggressiv: Was steckt dahinter?

Dieses Gefühl soll dir bewusst machen, dass eines oder mehrere deiner für dich wichtigen Bedürfnisse nicht befriedigt wurde.

Wenn du das nächste Mal wütend bist, schaue einmal in dich und finde heraus, welches deiner Bedürfnisse gerade um Hilfe ruft.

Wenn du deine Bedürfnisse nicht mitteilst und somit nicht erfüllt bekommst, dann kann es passieren, dass du zur Herrscherin mutierst, die alle anderen kontrollieren will.

So war das auf jeden Fall bei mir…

Mein Kind treibt mich in den Wahnsinn und ich mutiere zur Herrscherin

Wenn ich zur Herrscherin mutierte, dann rutschten wenn-dann Drohungen heraus und ich überging damit auch die Bedürfnisse meiner Kinder in diesem Moment. Das entsprach so gar nicht meiner Person und meinem Erziehungsbild.

Das wollte ich nicht mehr! Außerdem ergab sich aus solchen Situationen ein Teufelskreis: Jeder übergeht die Bedürfnisse des anderen, um seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen.

Welches Bedürfnis steckt hinter dem Gefühl

Wut, Aggressionen, Stress und Ärger kommen also sehr oft dann vor, wenn zwei gegensätzliche Bedürfnisse aufeinandertreffen und kein gemeinsamer Weg gefunden wird.

Deshalb ist es wichtig, darauf ein besonderes Augenmerk zu haben:

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Welches Bedürfnis steckt hinter dem Gefühl

Sobald die Wut, Ärger, Aggression in dir aufsteigt – die allerkleinsten Anfänge davon – frage dich, was dir jetzt gerade wichtig ist und du nicht bekommst.

Teile dies deinem Kind mit, damit du nicht mehr denken musst: Mein Kind macht mich aggressiv.

Bei der Mitteilung deines Bedürfnisses ist es wichtig, dass du die Situation, die dich stört urteilsfrei beschreibst und dann sagst, was du dir wünschst und warum es dir so wichtig ist.

Wie du dabei vorgehst, findest du weiter unten bei der Überschrift: Wut auf Kind - Wie du hinter die Wut auf deine unerfüllten Bedürfnisse schauen kannst

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Wenn Bedürfnis nicht erfüllt wird - was tun?

Natürlich kann es dir jetzt passieren, dass dein Kind die Sachen trotzdem liegen lässt und du wieder wütend wirst. Aber je öfter du deinem Kind auch deine Wünsche und was dir wichtig ist mitteilst, desto mehr speichert dies dein Kind ab. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass dein Kind sich wirklich in dich einfühlen kann (das ist ein Entwicklungssprung!) und dann Dinge macht, weil sie für dich wichtig sind.

Ich weiß, dass die Zeit bis dahin anstrengend und frustrierend sein kann. Ging mir ganz genauso. Bei meiner großen jedoch bemerke ich sehr wohl, dass sie jetzt Dinge macht, von denen sie weiß, dass sie mir wichtig sind!

Wenn dein Kind also immer noch nicht aufräumen sollte, dann kannst du in einer ruhigen Minute einmal mit deinem Kind über diese Situation sprechen und es fragen, was es braucht, damit die Anziehsachen aufgeräumt werden. Sucht zusammen nach Lösungen, die sowohl deine Bedürfnisse in dieser Situation befriedigen als auch die deines Kindes.

Wut auf Kind: Wie du hinter die Wut auf deine unerfüllten Bedürfnisse schauen kannst

Um konstruktiv mit Wut und Ärger umzugehen, müssen erst die Urteile bzw. Verurteilungen verschwinden, die dich daran hindern, hinter deine Wut – auf deine unerfüllten Bedürfnisse – zu blicken.

Mit diesem Wissen um deine unerfüllten Bedürfnisse kannst du sie in einem Gespräch viel besser mitteilen.

Wie aber lässt du deine Urteile / Verurteilungen über eine Situation oder ein Verhalten los, damit du in der Lage bist, hinter die Wut zu blicken?

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Erster Schritt:

Beobachte dein Denken und werde dir deiner Urteile / Verurteilungen in einer Situation oder beim Sehen von Verhalten bewusst.

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Zweiter Schritt:

Diese Urteile / Verurteilungen in einer Situation oder eines Verhaltens in eine urteilsfreie Wahrnehmung der Situation / des Verhaltens umwandeln, welche du dann auch mitteilen kannst.

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Dritter Schritt:

Das dahinterliegende Bedürfnis und was dir wichtig ist identifizieren. 

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Vierter Schritt:

Leite aus deinem Bedürfnis eine Handlung ab. Etwas, das du selbst anders machen kannst. Oder eine Handlungsbitte an dein Kind (die aber nicht immer gehört werden wird)

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Beispiel

Urteil/Verurteilung: Warum muss sie jetzt schon wieder so trödeln.

Beobachtung: Heute braucht sie 10 Minuten länger, um ihre Kleidung anzuziehen.

Bedürfnis / Wie ich es haben möchte: Ich will, dass wir am Morgen in guter Stimmung – aber auch pünktlich das Haus verlassen - auch wenn sie an manchen Tagen 10 Minuten länger zum Anziehen braucht. Mir ist Pünktlichkeit und Harmonie wichtig.

Möglicher Handlungsschritt: Ich wecke mein Kind ab jetzt 10 Minuten früher.

Diesen 4 Schritte wirst du anfänglich (wahrscheinlich) sehr oft im Nachhinein machen müssen, weil du zu schnell ärgerlich geworden bist und diesen Prozess vergessen hast.

Trotzdem ist es eine gute Übung, dies auch im Nachhinein zu machen. Vielleicht willst du jeden Abend eine Situation nach diesen Schritten durchgehen?

Wut auf Kind? Bringe mehr Entspannung in deinen Mama-Alltag!

Mein Kind macht mich aggressiv – willst du es verändern – bist du mit dabei?

Willst du auch deinen Umgang mit deiner Wut verbessern und dadurch euren Alltag ungemein entspannen?

Willst auch du die Bedürfnisse hinter deinem Ärger, Stress oder Wut herausfinden und mit deiner Familie nach Lösungen suchen, wie die Bedürfnisse aller in einer Situation berücksichtigt werden können?

Dann mache doch mit! Nutze die nächsten Wochen, um deine Urteile in Beobachtungen umzuwandeln und dich dann auf deine Wunschsituation mit Handlungsschritten zu konzentrieren.

Spring mit an Bord sei mit dabei! Hinterlasse mir bitte einen Kommentar, dass du mitmachst. Ich freue mich riesig, wenn es ganz viele sind!


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  1. Bin dabei. Das Thema Wut ist gerade sehr aktuell bei mir. Sie ist immer verurteilt worden Jetzt lerne ich sie liebevoll als Hilfeschei zu deuten und meine Grundbedürfnisse wahrzunehmen und für sie zu sorgen.
    LG Regina

  2. Ich bin zur Zeit auch durch die Arbeit und sehr vielen Terminen sehr oft gestresst und genervt…versuche auch mitzumachen.
    Finde deine Infos und Monatsfokusse toll!!! Vielen Dank!

  3. Ja passt gerade super. Vollzeit berufstätig mit drei Kinder – da kommt oft Stress und Ungeduld hoch. Für mich ist klar, dass das die Kinder auf keinen Fall abkriegen dürfen. Wäre super, wenn ich das in Zukunft besser unter Kontrolle hätte. Danke im Voraus!

  4. Ich bin auch dabei. Gerade heute ist mir wieder bewusst geworden, dass sich nicht erfüllte Bedürfnisse bei mir in Ärger und Wut zeigen. Darunter leiden dann alle. :-( lg, Sandra

  5. Oh, das klingt sehr spannend! Ich bin dabei u werd versuchen, den Alltag mit Kids ein bisschen lockerer zu sehen 💚

  6. Ich bin dabei! Deine Mail hat mich in einem ehr genervten Moment erreicht und sogleich Druck rausgenommen. Danke für Deine tollen und ehrlichen Überlegungen. Eine ganz tolle Sache!
    Auf einen erfolgreichen Monat:-)

    1. Liebe Katja, ich danke dir von Herzen für deine lieben Worte! Ich freue mich sehr, dass du mitmachst und hoffe, dass es für uns ein erfolgreicher Monat wird! LG Petra

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