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März 15, 2021

Passiert es dir im Alltag mit Kind auch immer wieder einmal, dass du dich überfordert mit Kind fühlst und dich deswegen nicht so als Mutter verhältst, wie du es gerne möchtest?

Ich kenne das und auch viele Eltern berichten mir davon, dass es ihnen ganz genauso geht. Sich überfordert mit Kind zu fühlen ist keine Schande, das sind Gefühle, die jede Mutter kennt.

In diesem Artikel gehe ich darauf ein, was zu dieser Überforderung führt, was das wichtigste ist, dass es nicht so weit kommt und beantworte 11 Fragen von Klein wird GROSS Leserinnen zum Thema "überfordert mit Kind Haushalt Arbeit"

Überforderte Mutter Symptome

Fühlst du dich überfordert mit Kind? Symptome einer überforderten Mutter könnten sein:

  • ungeduldiger im Umgang mit deinem Kind
  • lauter und unfreundlicher beim Sprechen
  • nörgelst du viel mehr an deinem Kind herum
  • bist du verzeifelt über deinen Alltag mit Kind
  • fühlst du dich hiflos in einer Situation mit Kind
  • schimpfst viel mehr und schneller als sonst

Eine häufige Begleiterscheinung einer überforderten Mutter ist, dass sie danach ihr Verhalten sofort bereut und ein schlechtes Gewissen hat oder sich selbst schlecht macht - z.B. "Was bin ich nur für eine schlechte Mutter."

Überforderte Mütter: Warum verhalten Mütter sich nicht immer so, wie sie es gerne täten?

Überforderte Mütter sollte es laut Meinung vieler gar nicht geben, weil Mutter sein doch gar kein stressiger Job ist, oder? Unglaublicherweise denken viele so - die selbst KEINE Kinder haben oder sich nicht (viel) an der Kindererziehung beteiligen.

Der Alltag einer Mutter kann und ist zeitweise sehr stressig und/oder emotional belastend - manchmal haben Mütter großen Zeitdruck oder Sorgen. Und dann ist da noch der ganz normale Alltag mit Kindern zu schaffen mit all der Präsenz, die Kinder fordern und die Organisation des Alltags, des Haushalts und des Jobs.

Kind Haushalt Job ich kann nicht mehr

Diese täglichen Herausforderungen sammeln sich an und lassen den inneren Druck oft steigen.

Dieser Druck kann sich aufstauen, wenn du kein Ventil dafür hast. In manchen Fällen bis hin zu: "Kind Haushalt Job ich kann nicht mehr" - also bis hin zum Burnout, wenn zuvor nichts unternommen wird, um wieder in die eigene Mitte zu finden. 

Überforderte Mutter: Was hilft dir, deinen Druck loszulassen und in deine Mitte zu kommen?

Was hilft dir als überforderte Mutter in anstrengenden, stressigen Zeiten, wieder ruhiger und ausgeglichener zu werden, sodass du den Druck nicht aus Versehen auf deine Kinder entlädst?

Mir hilft es u. a. wenn ich mich wenige Minuten zurückziehe - kurz einmal nur für mich zu sein, Kontakt mit meinem Körper aufzunehmen und ruhig zu atmen, bis ich wieder Ruhe in mir spüre. Hilft das einmal nicht, weil ich zu angespannt bin, dann entspanne ich meine Körperbereiche bewusst nacheinander, um die Anspannung über die Körperentspannung loszulassen.

Danach erst gehe ich zurück zu meinen Kindern und laufe nicht mehr Gefahr, meine Anspannung durch Schimpfen oder Nörgeln abzuladen.

Damit meine Anspannung erst gar nicht so groß wird (oder nicht mehr so oft), dass ich mich zurückziehen muss, habe ich folgende Strategien angewandt: Zeit für mich einzuplanen und sie regelmäßig einzuhalten. Dadurch konnte ich meine Batterien wieder aufladen.

Als Mutter überfordert: Alltagsbeispiele von Klein wird GROSS Leserinnen

Als Mutter überfordert zu sein ist - wie oben schon erwähnt - keine Schande und kommt bei jeder Mutter irgendwann einmal vor. Ich habe im folgenden Abschnitt 11 Fragen zum Thema "überforderte Mutter" gesammelt, die mir Klein wird GROSS Leserinnen stellten (anonymisiert!) und meine Antworten dazu.

Frage: Es stresst mich, dass ich wegen meiner Berufstätigkeit das Gefühl habe zu wenig Zeit für die Kinder zu haben, da der Alltag auch noch organisiert werden muss. Wie bekomme ich eine Balance hin?

Mir ging es auch oft so, dass ich das Gefühl hatte, zu wenig Zeit für meine Kinder zu haben, nachdem ich angefangen hatte, mich selbstständig zu machen.

Dann setzte ich mir das Ziel, jedem Kind pro Tag eine halbe Stunde ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Wenn ich das schaffte, dann hatte ich am Abend nicht so ein Gefühl, zu wenig Zeit für meine Kinder gehabt zu haben.

Das war manchmal gar nicht so einfach mit Kindergarten abholen, Essen machen, Haushalt, Kinderfreunde zu Besuch haben, Schlafenszeit...

Deshalb habe ich dann verstärkt meine Haushaltstätigkeiten mit meinen Kindern zusammen gemacht - auch das kann Qualitätszeit mit Kindern sein, wenn es in einer entspannten Haltung geschieht! Mein Sohn kochte gerne mit mir und meine Tochter half mir gerne beim Wäsche aufhängen - bei dieser gemeinsamen Arbeit entstanden ganz nebenbei kurze oder auch längere Gespräche mit meinen Kindern.

Ich habe dies dann weiter ausgebaut, indem ich die Haushaltstätigkeiten mit Spielen verbunden habe. So ist Haushalt machen und Spielzeit eins geworden.

Hier erfährst du mehr über die 9 Spiele, um Haushalt und Spielzeit zu verbinden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ungemein hilft, wahre 1:1 Zeit zu haben - ob das beim gemeinsamen Tischspiel, bei der Hausarbeit, vor dem Bettgehen oder sonst irgendwann ist, ist eher Nebensache. Viel wichtiger ist, dass sie möglichst täglich stattfindet.

So bleibt ihr im Kontakt und dein Kind hat dadurch die Möglichkeit mit dir über seinen Tag (oder Probleme) zu sprechen - wenn es das möchte. Wenn du die restliche Zeit deinen Aufgaben nachgehen musst, ist das nicht mehr so belastend. Weder für dich noch für dein Kind.

In Zeiten, in denen ich viel zu tun habe, achte ich darauf, dass ich erstens die 1:1 Zeit schaffe und zweitens, dass ich immer wieder zwischendurch einen kurzen Kontakt zu meinen Kindern herstelle. Ein kurzes Kuscheln, ein Lächeln oder ein kleiner Witz am Rande - einfach etwas, dass auch zwischendurch einen kurzen Kontakt herstellt.

Frage: Meine nervliche Grenze ist momentan sehr weit unten. Ich schimpfe und ermahne (leider) sehr viel. Ich möchte die Tage mit meinen Kindern entspannt gestalten und geniessen - doch ich weiss nicht, wie ich das hinbekomme :-(

Ich kenne diese Tage, an denen ich einfach zu viel schimpfe oder nörgle oder...

An meinen Nörgeltagen teile ich meinen Kindern mit, dass ich heute nicht so gut gelaunt bin und ihre Hilfe brauche, sodass ich nicht ständig schimpfe. Ich erkläre ihnen z.B., dass es heute ganz besonders wichtig für mich ist, dass es ruhiger ist, weil ich die Nacht davor schlecht geschlafen habe und erschöpft bin. Ich frage meine Kinder "schafft ihr das, für mich heute etwas leiser zu spielen?".

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder sehr sensibel auf solche Botschaften reagieren und sehr oft Rücksicht nehmen - wenn es wirklich aus tiefer Erschöpfung heraus gesprochen wird (und nicht als Mittel zum Zweck, dass die Kinder jetzt etwas tun sollen...)

Um eine Situation im Alltag mit Kind zu verändern, schaue dir den Abschnitt "Fragen für dich, um liebevoller und wertschätzender zu sein" in diesem Artikel an. 

Wenn du nach Übungen suchst, um deinen Alltag mit Kind wieder mehr zu genießen, dann wirst du hier fündig: Kinder nerven

Wenn du als Mutter zufriedener sein möchtest, klicke auf den Link.

Was mir generell hilft, wieder entspannter mit meinen Kindern umzugehen und meine Zeit mit ihnen zu genießen, ist eine Auszeit für mich selbst - vorzugsweise WEG von Zuhause - für ein paar Stunden oder noch besser einen ganzen Tag! Wenn das gerade nicht möglich ist, dann helfen auch Mini-Auszeiten.

Frage:  Ich habe meinen Kindern nie vorgelebt, dass auch ich Raum für mich brauche. Jetzt merke ich, dass ich mehr Zeit für mich brauche. Wie kann ich das nun schaffen?

Ich fühle mit dir! Das habe ich in den ersten Lebensjahren meiner Kinder auch glänzlich vergessen. Nach meiner Erkenntnis, dass dieser Ich-Raum so wichtig für mich ist (näheres dazu erfährst du in diesem Blogartikel), zeige ich meinen Kindern immer mehr, dass ich Raum brauche und "verteidige" den auch, indem ich es ihnen vorher ankündige, dann mir den Raum nehme und sie daran erinnere, wenn sie in meine kleine Pause hineinplatzen.

Wenn eine Pause für dich nicht gleich klappt, ist das ganz normal, es braucht eine (manchmal längere) Einführungsphase.  In diesem E-Buch findest du 13 verschiedene Pausen, die du dir gönnen kannst - von wenigen Minuten bis hin zu 15 oder mehr Minuten.

Kurze Pausen für dich sind wichtig. Ein Tag mit Kind ist nicht nach 8 Stunden zu Ende und hat oft keine 1stündige Mittagspause. Du darfst dir mit dem allerbesten Gewissen, eine Zeit für dich zugestehen. Je jünger die Kinder, desto kürzer müssen die Pausen ausfallen (und desto wichtiger ist es, sich Pausen zu holen, wenn der Partner oder Oma/Opa da sind)

Ich schreibe dir dies, damit du hoffentlich motiviert wirst, das anstrengende "auf deinen Raum bestehen" auch machst - es lohnt sich auf lange Sicht. Auch wenn du jetzt erst später damit beginnst.

Frage: Meine Kinder bremsen, bzw. machen ein Erledigen meiner Aufgaben unmöglich. Das stresst mich. Wie kann ich damit besser umgehen?

Deine Kinder brauchen dich, lenken dich ab, halten dich von deinen Aufgaben ab und fordern deine Aufmerksamkeit. Das wird sich auch in naher Zukunft nicht ändern.

Deshalb hilft in diesem Fall nur noch ein Perspektivenwechsel: 

Deine Kinder zwingen dich manchmal, einen Gang zurückzuschalten. Übe dich darin, dies als Geschenk zu sehen - auch wenn es sich im Moment nicht nach einem Geschenk anfühlt, gezwungener Maßen langsamer als gedacht voranzukommen.

Dieses Geschenk gibt dir die Chance, wieder im Moment anzukommen. Du hast die Möglichkeit im Hier und Jetzt zu landen und indem du den Moment so annimmst wie er ist, innere Ruhe zu gewinnen. 

Klar, willst du auch Haushalt und Verpflichtungen schaffen - aber eine entspannte Zeit mit Kindern ist auch wichtig.

Vielleicht hilft dir diese neue Einstellung:

Wenn du deine Aufgaben gerade nicht erledigen kannst, weil deine Kinder sich ständig streiten oder an deinem Bein hängen, dann kannst du - anstatt dich darüber zu ärgern und trotzdem nichts zu schaffen - deine Zeit auch in ein gemeinsam Spiel oder ein Vorlesen investieren.

So hast du zwar nicht deine Aufgaben erledigt, aber zumindest hattest du noch eine angenehme Zeit mit deinen Kindern (im Gegensatz zu viel Schimpfen und danach ein schlechtes Gewissen zu haben)

Frage:  Wie kann ich geduldiger werden mit meinem Kind(4)?

Meiner Erfahrung nach ist der beste Weg, um wieder mehr Geduld mit deinem Kind zu haben, Zeit für dich alleine zu haben.

Zeit ohne Kinder,

  • die du zum Entspannen und Energie tanken nutzt
  • in der du nicht Mutter bist, sondern du selbst
  • in der du das machst, was dir wichtig ist und worauf du Lust hast

Diese Alleinzeiten sind wichtig und laden deine Batterien auf und stärken dich emotional. Du hast dich wieder mit dir selbst verbunden und du ruhst in dir. Das gibt dir im Alltag wieder mehr Geduld und Freude.

Ist eine Alleinzeit gerade nicht möglich, können dir auch eine der 13 Mini-Auszeiten helfen, um kurz zu Entspannen und deine Batterien aufzuladen.

Frage: Mein Kind (1) ist extrem anhänglich. Ich brauche aber auch kurze Pausen. Wenn ich diese nehme, dann weint mein Kind. Ich fühle mich zerrissen. Wie soll ich reagieren? 

Höre auf dein Herz! Wenn dir das Herz schwer wird, wenn du dein Kind weinen hörst, dann ist das für mich ein klares Zeichen, dass dein Kind dich jetzt braucht - aus welchem Grund auch immer. 

Damit du jedoch auch zu deinen Pausen kommst, könnte es für dich hilfreich sein, täglich ein kleines Ritual in deinen Alltag mit Kind einzubauen, das immer gleich abläuft. Am gleichen Ablauf erkennt es dein Kind dann wieder:

Du kannst z.B. mit deinem Kind deinen Kaffee zubereiten und ihm dabei sagen, dass du jetzt eine kleine Pause am Tisch machst und den Kaffee trinkst (und die Zeitung liest). Erkläre deinem Kind, dass du in dieser Zeit nicht mit ihm spielen wirst. Dann hole mit deinem Kind etwas zum Spielen heraus, mit dem es sich in deiner Pause alleine beschäftigen kann.

Das klappt vielleicht nicht beim ersten Mal, aber du wirst sehen, wenn du es täglich machst, dass dein Kind es mehr und mehr akzeptieren wird. 

Frage: Mein Kind ist wahnsinnig ungeduldig, sobald es mal nicht sofort das bekommt was es will (das geht schon beim Essen, trinken, etc. los) dann kann man es kaum noch beruhigen.

Dein Kind lebt im Hier und Jetzt und wenn es etwas nicht gleich bekommt, denkt es, es bekommt es gar nicht mehr. Deshalb setzt es sich so vehement dafür ein.

Was ich getan habe, war, mit meinen Kindern während dem Warten zu sprechen, was ich noch alles Tue, bis ich den Wunsch erfüllen kann:

Etwa so: "Jetzt muss ich eine Scheibe Brot abschneiden, sie mit Butter beschmieren und dann kannst du sie essen. Schau, hier ist das Brot (vielleicht kurz anfassen lassen). Jetzt hole ich ein Messer. Siehst du, hier ist die Scheibe Brot. Jetzt hole ich die Butter aus dem Kühlschrank, mache die Verpackung weg (immer in dem Tempo sprechen, wie du die Schitte machst!), schneide Butter ab und verstreiche sie auf dem Brot. Fertig, schau, jetzt kannst du es essen."

Dieser Prozess "Tun und sagen, was du gerade tust" mit vorheriger Ankündigung kann deinem Kind helfen, die Zeit zu überbrücken und zu sehen, dass du für die Erfüllung seiner Bedürfnisse arbeitest und ihn nicht vergisst. Es wird wahrscheinlich nicht beim ersten Mal klappen - aber vielleicht lernt es schneller als du denkst :-).

Frage: Ich erwische mich sehr oft dabei, dass ich das Wort "Nein"  viel zu oft zu meinem Kind sage. Vielleicht hast du dazu auch Tipps, mich anders auszudrücken, um das Nein zu meiden?

Nein sagen lässt sich öfters vermeiden, wenn du anstatt Nein sagen gleich sagst, was du von deinem Kind möchtest. Das hilft deinem Kind auch gleich, sich daraufhin auszurichten, anstatt nur ein Nein zu hören, aber danach nicht zu wissen, was es anstatt dessen tun könnte.

Beispiel

"Nein, gehe nicht an die Steckdose"  --> "Ich will, dass du hier auf dem Teppich spielst" (der weiter weg ist von der Steckdose...)

Frage: Es stürmt immer zu viel auf mich ein im Alltag mit Kind - nie kann ich etwas zu Ende bringen! Jeder will was von mir und der Haushalt soll auch noch gemcht werden! Was kann ich anders machen?

Hier würde ich dir folgendes Mantra empfehlen: Eines nach dem anderen.

Bespreche es mit deinen Kindern, dass du immer eine Sache zu Ende bringen willst, bevor du etwas neues anfängst. Zeige ihnen ein paar Beispiele wie: "Zuerst will ich fertig abspülen und dann spiele ich mit dir."

Immer, wenn mehr als eine Sache von dir verlangt wird, kannst du deine Kinder mit dem Satz "Eines nach dem anderen" daran erinnern, dass du deine Tätigkeit zu Ende bringen willst.

Mit einem zweiten Satz bestätigst du deinem Kind, dass du seinen Wunsch trotzdem wahrgenommen hast.

Beispiel:

1. Satz: "Eines nach dem anderen."
2. Satz: "Erst spiele ich mit deinem Bruder das Spiel fertig und dann lese ich dir dieses Buch vor."

Frage: Im Laufe des Tages, während ich die vielen kleinen Kleinigkeiten im Alltag mit Kindern erledige, merke ich wie mein Stresspegel steigt und ich viel schneller Schimpfe oder Laut werde. Danach plagen mich die Schuldgefühle. Hast du mir einen Rat?

Das kann ich gut verstehen - gerade Abends ist bei mir auch öfter die Batterie leer nach so vielen Kleinigkeiten, die ich für meine Kinder und Familie gemacht habe. (Ganz zu schweigen von meinem Job.)

Ich glaube, wir Eltern müssen da weniger harsch mit uns sein, wenn es uns passiert, dass wir schimpfen oder laut werden. Und zugleich mehr darauf achten, dass wir irgendwie zu Pausen in unserem Alltag kommen. 

Diese Pausen können unsere Batterien schon unter Tags wieder etwas füllen, sodass es dann abends nicht zum erschöpften Schimpfen kommen muss.

Ich übe mich selbst immer wieder darin, mir kurze Pausen freizuschaufeln und nicht dann noch schnell die Spülmaschine auszuräumen...

Ich wünsche dir, dass du es auch schaffst, dir Pausen im Alltag mit Kind zu schaffen! Dann ist es leichter, nicht gleich auf die Palme gebracht zu werden :-)

Bzgl. der Schuldgefühle empfehle ich dir, diese beiden Artikel zu lesen:

Rabenmutter

9 Tipps für mehr Vertrauen in dich als Mutter

Frage:  Ich habe das Gefühl, nur noch zu geben und nicht mehr wirklich ich selbst zu sein. Ich möchte wieder ausgeglichener sein, wie mache ich das?

Du gibst und gibst und dass bestimmt auch gerne und von Herzen, bis du an einen Punkt kommst, an dem du spürst, dass deine Kraft und innere Ruhe schwinden und du unzufrieden oder schlecht gelaunt wirst.

Ich empfehle dir spätestens dann, dir Zeiten für dich alleine zu gönnen. Zeit, wieder du selbst zu sein, Zeit, ein Hobby wieder aufzunehmen. 

Eine halbe Stunde in der Badewanne liegen oder spazieren zu gehen, können Wunder wirken und dir helfen, wieder zurück in deine eigene Mitte zu finden.

Ich habe leider viel zu spät damit begonnen, mir Zeiten ohne Kind zu gönnen und es zehrte an meiner Energie - außerdem war es danach schwieriger, aus der "nur gebenden" Mutterrolle wieder herauszukommen.

Du musst nichts Großes oder Zeitintensives unternehmen! Es reicht in der Anfangszeit mit Baby oft schon, wenn du einmal ungestört und in Ruhe duschen darfst. Und wenn das Baby schon älter ist, wenn du dich zwischen zwei Stillmahlzeiten mit einer Freundin triffst. Wenn du dann ein Kleinkind hast, kannst du schon einen ganzen Tag alleine etwas unternehmen.

Du wirst sehen, wenn du wieder für dich bist und deine Gedanken sich nicht ausschließlich um dein Kind drehen und du etwas für dich machst, dass du dann wieder in deine Mitte finden wirst.

(Viele weitere Artikel zum Thema: Enspannt Mutter sein findest du hier)

Das war es zum Thema: Überfordert mit Kind

Ich hoffe, du konntest für dich etwas mitnehmen und bist nach der Umsetzung eines Tipps weniger überfordert mit Kind. Ich wünsche es dir von Herzen.

Schreibe mir bitte im Kommentar, welchen Tipp du in der nächsten Zeit umsetzt, um dich weniger überfordert mit Kind zu fühlen. Du hast bestimmt schon einmal gehört, dass man sich verbindlicher an eine Abmachung hält, wenn man sie niederschreibt :-).

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