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Ja, ich will meinen Alltag verbessern

June 12, 2018

Ein Tobsuchtsanfall bei jungen Kindern ist ganz schnell provoziert. Nur ein kleines Beispiel dafür ist:

Kind: „Ich will aber ein Kleidchen anziehen“
Mutter: „Es regnet heute, ich möchte, dass du eine Hose anziehst“
Kind fängt an zu weinen: „Ich will ein Kleidchen anziehen“
Mutter: „Zieh bitte deine Hose an“
Kind gerät in Wut, fängt an zu schreien

Du kannst dich bestimmt in diese Situation hineinfühlen und dir vorstellen, wie die Szene weitergehen wird. (Es entwickelt sich ein voller Tobsuchtsanfall mit weinen und schreien, weil das Kind die Wut irgendwie rauslassen muss).

Warum es zum Tobsuchtsanfall kommt und was du tun kannst, damit dein Kind nicht zum Tobsuchtsanfall greifen muss, erfährst du in diesem Artikel.

Tobsuchtsanfall Kleinkind

Wenn du bei deinem Kind darauf bestehst - ohne für seinen Wunsch Verständnis zu zeigen - dass es z.B. seine Hose anziehen muss, dann betrittst du den Machtkampf-Ring.

Eine Mutter hat vor Jahren (als ich noch keine Kinder hatte) gesagt: „Man muss sich die Kämpfe aussuchen, die man mit seinen Kindern ausfechten mag“.

Diese Aussage begleitet mich beim Tobsuchtsanfall Kleinkind. Als Erzieherin und langjährige Nanny war ich immer liebevoll-konsequent und meine Anweisungen wurden respektiert. Erst als Mutter wurde mir klar, dass es bei den eigenen Kindern um ein Vielfaches schwieriger ist, alle seine Vorstellungen durchzusetzen.

Warum das so ist?

Meine Theorie ist, dass sich Kinder im sozialen Umfeld überall anpassen müssen und nur zu Hause diese Anspannungen, aber auch das Angepasst sein ablegen können und einmal nur auf sich selbst blicken können und was sie selbst wollen.

Deshalb ist es zu Hause bei den eigenen Kindern viel schwieriger, dass deinen Erwartungen entsprochen wird - anstatt dessen siehst du dich mit einem Tobsuchtsanfall deines Kleinkindes konfrontiert.

Somit verstand ich erst die Weisheit in diesem Satz der Mutter als ich selbst Kleinkinder hatte.

Tobsuchtsanfall Kind: Warum gibt es sie?

Kinder haben eigene Vorstellungen von dem, was sie tun möchten – aber meist nur zu Hause, wo sie sich sicher und geliebt fühlen, bringen sie diese Wünsche (manchmal vehement) zum Ausdruck.

Somit hast du als Mutter andere Voraussetzungen als die Erzieherin mit deinen Kindern hat.

Diesen Unterschied bekam ich bei meinen Kindern deutlich zu spüren: Ich hatte zwar früher als Nanny auch Meinungsverschiedenheiten und sich entwickelnde Machtkämpfe – aber meistens wurde meine (positive, geduldige, freundliche) Autorität von den Kindern schnell anerkannt. Das passierte mir nicht mehr so oft bei meinem eigenen Kindern.

Tobsuchtsanfall Kinder: Wie du reagieren kannst

Ich bin damals zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht immer meine Meinung durchsetzen muss (und auch nicht will) und mir somit die „Kämpfe“ aussuche, die mir wirklich wichtig sind.

Warum das so war?

Ich stellte fest, dass es mir viel mehr um die Beziehung zu meinen Kinder als um die Erziehung meiner Kinder geht. Machtkämpfe schaden der Beziehung, deshalb will ich diese auf ein Minimum reduzieren.

Anstatt dessen, habe ich nach anderen Lösungen gesucht, wie ich mit Meinungsverschiedenheiten umgehen kann. Ich kam zu dem Schluss, dass es drei Möglichkeiten gibt mit einem Machtkampf, der zum Tobsuchtsanfall mutieren konnte, umzugehen:

  • das Kind gewähren lassen
  • im Vorfeld überlegen welche Situationen Tobsuchtsanfälle hervorbringen und Veränderungen vollziehen
  • einen Kompromiss vorschlagen bzw. einfordern

Die 3 Möglichkeiten, den Tobsuchtsanfall zu umschiffen näher erklärt

das Kind gewähren lassen


Wenn es zu einem Machtkampf kommt, stellst du dir einfach die Frage: "Ist mir diese Situation so wichtig, dass ich dieses Mal die Erziehung vor die Beziehung zu meinem Kind stellen möchte?" Wenn du das mit "ja" beantwortest, dann ist es wichtig, dass du bei deiner Meinung bleibst.

Ansonsten könntest du deinem Kind auch zugestehen, dass diese Situation für es sehr wichtig ist und es Fragen: „Ist es dir so wichtig?“ Wenn das Kind bejaht, dann kannst du entweder nachgeben - ohne dadurch zu verlieren - mit den Worten: "Wenn das so wichtig für dich ist, dann machen ich das jetzt für dich" oder wenn es nicht ganz so für dich passt, kannst du auch noch eine Änderung einbauen: "Ich weiß, dass es sehr wichtig für dich ist. Das habe ich jetzt verstanden. Können wir es jedoch so machen, dass..."

Ein weiteres Beispiel dazu findest du auch in dem Artikel: Wutanfall Kleinkind

im Vorfeld überlegen, welche Situationen Tobsuchtsanfälle hervorbringen und Veränderungen vollziehen

Notiere dir eine Woche lang in welchen Situationen sich Tobsuchtsanfälle entwickeln und überlege dir, ob du ab jetzt diese Situationen anders gestalten könntest, so dass dein Kind gar nicht mehr zum Tobsuchtsanfall greifen muss, um sein Missfallen er Situation auszudrücken.

Verschiedene Konfliktsituationen und Lösungsansätze findest du auch auf der Artikel-Übersichtsseite zum Thema "Konflikte mit Kindern entspannen"

einen Kompromiss vorschlagen bzw. einfordern

In der Beispielszene ganz oben in der das Kind seine Hose nicht anziehen möchte, könnte die Mutter als Kompromiss vorgeschlagen, dass ihr Kind jetzt ein Kleidchen anziehen darf, solange es im Haus ist. Wenn es raus geht, soll es eine Hose anziehen und sobald es wieder von draußen rein kommt (also wieder zu Hause im Trockenen ist) darf es wieder ihr Kleidchen anziehen.

So eine Art von Kompromiss wird viel schneller akzeptiert, weil das Kind merkt, dass sein Wunsch nach dem Kleidchen erhört wurde und es diesen Wunsch auch erfüllt bekommt - solange bis es sich draußen aufhält.

Somit schafft die Mutter eine Win-Win-Situation und beide können mit der Situation glücklich sein.

Warum man sich nicht (immer) auf einen Machtkampf einlassen sollte:

  • weil ein Machtkampf den Tobsuchtsanfall ins Unermessliche verlängern kann
  • weil man einen Machtkampf mit seinem Kind oft verliert, weil Kinder da oft ausdauernder und lautstärker sind als wir. Dies ist aber für das Kind keine gute Situation auf Dauer, weil es sich trotz Widerstand an deine Führung anlehnen und sich bei dir sicher fühlen möchte.
  • weil ein Machtkampf sehr kräftezehrend ist (vor allem in der Öffentlichkeit. Wenn du wissen willst wie du einen Tobsuchtsanfall im Supermarkt verhinderst, dann lies dir diesen Arikel durch: Einkaufen mit Kind )
  • weil ein Machtkampf eine missmutige Stimmung bei beiden Parteien hervorruft und die Atmosphäre somit länger getrübt ist

Warum du Kompromisse eingehen solltest:

  • der Wunsch/das Bedürfnis beider Seiten wird berücksichtigt
  • beide fühlen sich in ihren Wünschen verstanden
  • die Stimmung hebt sich fast augenblicklich
  • Kinder lernen, wie sie Konflikte gut lösen
  • Kinder fühlen sich wertgeschätzt und ernst genommen

Und wenn man dann wirklich einmal einen Machtkampf ausfechten will - seine Meinung durchsetzen muss, weil es so unabdingbar wichtig ist:

Die Karten stehen wahrscheinlich besser für dich, dass dies auch vom Kind ohne großen Kampf angenommen wird, weil es nicht so oft vorkommt, dass du dich über es hinwegsetzst.

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  1. Dieses Thema scheint uns alle mehr zu beschäftigen, als ich dachte. Lies doch kurz auf meinem Blog rein. Ich habe heute das gleiche Thema aufgeschaltet! :-) Ich bleib Dir künfitg auf den Fersen und lese mit! :-)

  2. Pingback: “Klein wird Groß” ist ein Jahr alt geworden! | klein wird GROSS
  3. Oh ja, so sehe ich es auch. Man muss auch mal das Kind “gewinnen” lassen. Mein Mann ist da konsequenter als ich, aber ich sehe es genauso wie Du. Diese ständigen Machtkämpfe mit Dreijährigen können sooo schlauchen!

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