Autorin: PetraErzieherin • Nanny • Mama • 20 Jahre Alltagserfahrung in und mit Familien

Oktober 27, 2021

Zweifelst du manchmal an dir als Mutter oder Vater, fühlst dich ungenügend oder überfordert? Sich selbst wertschätzen ist für Eltern essenziell, um im herausfordernden Alltag mit Kind geduldig und gelassen zu bleiben.


Oft setzen wir uns zu hohe Erwartungen, die den Selbstwert als Mutter oder Vater unter Druck setzen.


In diesem Artikel erfährst du, wie solche Erwartungen deine Selbstwertschätzung gefährden und wie du sie durch Balance stärkst – für mehr innere Ruhe und Freude im Elternsein.

Sich selbst wertschätzen ist in Gefahr durch zu hohe Erwartungen

Es kann ganz leicht passieren, dass du dich nicht gut genug als Mutter oder Vater fühlst, wenn du eine (zu?) hohe Erwartungshaltung an dich selbst hast, die du auf Dauer kaum erfüllen kannst.


Was aber tun, wenn du die beste Mutter/der beste Vater für dein Kind sein willst und dies eben eine hohe Erwartungshaltung an dich mit sich bringt?

Wie schaffst du es trotzdem dir Selbstwertschätzung - anstatt Zweifel und Schuldgefühle - engegenzubringen?

Du musst keine großartige Megaleistung erbringen, um dir Selbstwertschätzung im Alltag mit deinen Kindern entgegenzubringen.


Die vielen tollen Kleinigkeiten, die du jeden Tag für deine Kinder machst, darfst du sehen und schätzen lernen.


Es gibt viele Beispiele, dir selbst im Alltag mit deinen Kindern Selbstwertschätzung zu schenken - dich selbst für deine Leistung anzuerkennen:

  • Nach einem schönen Tag mit deinen Kindern
  • Nach einem klärendem Gespräch, das du geführt hast
  • Wenn du in einer stressigen Situation ruhig geblieben bist 
  • Nach einer gemeinsamen schönen Aktivität
  • Oder auch generell über die letzten Jahre gesehen: Mache dir eine Liste all dessen, was du deinen Kindern seit Geburt von dir geschenkt hast - deine Zeit, Ausdauer, Geduld...Du wirst sehen, die Liste wird sehr lang werden und du bist schon eine Supermama/ein Superpapa!

Anmerkung: Wenn du tiefer in deine Selbstwertschätzung als Mutter/Vater eintauchen willst, dann ist eine Möglichkeit dafür, deine Schuldgefühle in Bezug auf die Erziehung deiner Kinder loszulassen und zu wissen, dass du einen guten Job machst. Wenn du dabei Unterstützung möchtest, dann ist das hier etwas für dich.

Mit Balance deine Selbstwertschätzung stärken

Es ist überhaupt nicht falsch eine hohe Erwartungshaltung an dich selbst zu haben - es spornt dich an, die beste Mutter/der beste Vater zu sein, die du sein kannst.


Damit du deiner Erwartungshaltung an dich jedoch nicht hinterher rennst und dir dabei die Luft ausgeht (evtl. sogar ein Burnout folgt), brauchst du unbedingt eine Balance zwischen "das Beste aus dir herausholen" und "Selbstwertschätzung stärken durch eine Realisation von dem, was du schon alles geschafft hast".


Selbstwertschätzung gibt dir nämlich Energie zum Weitermachen. Dich selbst als Mutter oder Vater "runterzumachen" oder an dir zu zweifeln hingegen raubt dir Energie (welche dir dann im Alltag mit Kind fehlt).


Selbstwertschätzung hebt dein Energieniveau an:

Willst du Selbstwertschätzung als Mama/Papa täglich praktizieren und somit dein Energieniveau anheben, dann ist es von Vorteil, wenn du diese Selbstwertschätzung in eine Routine einbaust oder immer zur gleichen Tageszeit machst, sodass du sie nicht vergisst.


Natürlich darfst und sollst du dich auch unter Tags für die vielen kleinen Dinge wertschätzen - aber wie du sicherlich selbst bemerkt hast, kommt das im oft hektischen Alltag immer viel zu kurz oder wird ganz vergessen. (Wann hast du dich zum letzten Mal selbst wertgeschätzt dafür, was du den ganzen Tag über für deine Kinder/für die Familie machst?)


Damit dir die tägliche Selbstwertschätzung leichter fällt - gerade auch dann, wenn es schwierige Situationen zu meistern gab, habe ich eine PDF für dich gestaltet. Sie enthält eine Übung, mit der du dich immer öfter darauf fokussierst, wie du im Alltag mit deinem Kind dein Bestes gegeben hast und dir dadurch bewusst wirst, was du leistest und auch, welche (wenn vielleicht auch kleinen) Fortschritte du machst. Hole dir diese Übung hier (für 0€) 

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über

Hallo, ich bin Erzieherin, langjährige Nanny und zweifache Mutter. Seit über 20 Jahren begleite ich Familien durch den Alltag mit Kindern.

Auf „Klein wird GROSS“ zeige ich dir, wie du Wutanfälle, Geschwisterkonflikte, Routinen und all die anderen Herausforderungen im Familienalltag mit mehr Gelassenheit, Leichtigkeit und wertschätzender Verbindung meisterst. Meine Tipps verbinden eigene Mama-Erfahrung mit fundiertem Wissen aus Pädagogik und Selbstregulation.

Meine Mission: Gelassenheit und Freude im Familienalltag schaffen – damit Kinder Liebe und Wertschätzung in die Welt tragen und unsere Erde schöner wird.

Leserfeedback

„Danke für deine grossartige Arbeit. Ich fühle mich verstanden durch deine Texte. Ich fühle mich an die Hand genommen. Danke für deine grossartige Arbeit.“
Brigitte


„Deine Artikel über Selbstzweifel, Ärger, Stress und Wut waren sehr toll! Zu wissen, dass ich nicht alleine überfordert bin, ist eine grosse Hilfe. Ich hab deinen Blog bereits weiter empfohlen.“
Ines


„Ich muss Dir einfach mal eine grosse Umarmung schicken! Tausend Dank für Deine tollen Beiträge. Ich fühle mich verstanden und nicht alleine mit meinen Muttersorgen!“
Leserin von Klein wird GROSS


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